FFG: Collective Research – gemeinsames forschen innerhalb einer Branche

Mit dem Förderprogramm „Collective Research“ unterstützt die FFG vorwettbewerbliche Forschung.  Die Forschungsergebnisse müssen einer größeren Gruppe von Unternehmen bzw. einer gesamten Branche zur Verfügung gestellt werden.  Daher handelt es sich um F&E Projekte, welche nicht unmittelbar zu wirtschaftlich verwertbaren Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklungen führen. Es geht vielmehr darum, die Grundlage für zukünftige Normen bzw. Richtlinien zu schaffen oder technische Branchenprobleme zu lösen.

Einreichen können ein derartiges Branchenforschungsprojekt Interessensvertretungen (zB Fachverbände) oder Forschungsinstitute.  (Hinweis: Universitäten und Fachhochschulen können nur als Subauftragnehmer von Interessensvertretungen teilnehmen.) Auch Konsortien können einreichen. Diese müssen aus mindestens einem Forschungsinstitut sowie einer Interessensvertretung oder mindestens drei Unternehmen bestehen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 60 Prozent. Die Restfinanzierung erfolgt durch die Einreicher bzw. die Konsortialpartner, wobei mindestens 20 Prozent als Barleistung und maximal 20 Prozent als bewertbare Sachleistungen  aufgebracht werden müssen.

Eine Einreichung ist laufend im Rahmen des Basisprogramms der FFG möglich.

Sparkling Sience – Forschung macht Schule

Seit heute ist die 3. Ausschreibung des Programms Sparkling Sience offen, das sich die Kooperation  zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen zum Ziel setzt.

Das Programm setzt sich aus zwei Schienen zusammen:

1)      Forschungsprojekte – Wissenschaft ruft Schule

Hier können Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, FHs und Pädagogische Hochschulen Projekte einreichen, sofern darin SchülerInnen und ggf. auch LehrerInnen als direkte Partner mitarbeiten.

2)      Schulforschungsprojekte – Schule ruft Wissenschaft

Schulen können forschungsorienteierte Schulprojekte zur Prämierung einreichen, mit dem sie laufende Forschungsaktivitäten einer Wissenschafterin oder eines Wissenschafters  unterstützen.

Dieser Blog richtet sich primär an Unternehmen. Warum also ein eigener Eintrag für Sparkling Sience?

Unternehmen, die an einem passenden Forschungsprojekt mitwirken, werden in Schiene 1) Forschungsprojekte ebenfalls als Partner anerkannt und können Kosten geltend machen. Einzige Voraussetzung ist, dass Einreichung und Projektleitung bei einer Forschungseinrichtung liegen.

Sehr interessant ist auch die Förderintentsität: max. 170.000 Euro, bei max. 2 Jahren Laufzeit. Es müssen lediglich 10% Eigenmittel bereitgestellt werden.

Ende der Einreichfrist: 06.04.2010, 12 Uhr

Ein spannendes Programm für Schulen, Forschungseinrichtungen UND Unternehmen. Lassen Sie sich inspirieren!

Art-based Research: 7 PEEK-Projekte bewilligt

Der FWF hat im Auftrag des BMWF heuer erstmals ein Programm mit dem Ziel künstlerische ForscherInnen zu fördern ausgeschrieben. Wie auch auf diesem Blog berichtet, wurde unter dem Titel PEEK (Programms zur Entwicklung und Erschliessung der Kuenste) zur Einreichung von Projekten aus dem Bereich Art-based Research aufgerufen.

Vor Beginn der Ausschreibung rief der FWF potentielle AntragstellerInnen auf, im Rahmen eines Letter of Interest (LOI) die Entwicklung des Förderprogramms mitzugestalten. In rund 200 LOIs wurden zahlreiche Ideen aus der Community gesammelt, die einen wichtigen Input bei der Gestaltung des Förderprogramms in Abstimmung mit dem internationalen PEEK-Fachbeirat darstellten.

Im Rahmen der ersten Ausschreibung standen 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden 57 Anträge, mehrheitlich von Kunstuniversitäten, eingereicht, die von einem internationalen Fachbeirat unter dem Vorsitz von Dame Janet Ritterman begutachtet wurden. Die Empfehlungen des Fachbeirats wurden in der letzten Kuratoriumssitzung des FWF einstimmig beschlossen. Dabei wurde eine Fördersumme von 1,8 Mio. Euro bewilligt – mehr als ursprünglich für den Call bereitgestellt, was auf eine hohe Qualität der Projekte schließen lässt.

Eine Liste der bewilligten Projekte finden Sie hier.

Die nächste Ausschreibung ist im Frühling 2010 geplant. Infos folgen…

FEMtech FTI Projekte 01.09 – 23.11.09

Das Programm FTI-Projekte, das nun zum zweiten mal ausgeschrieben wird, zielt darauf ab, bei WissenschafterInnen die Akzeptanz und das Interesse zum Thema „Gender“ in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu erhöhen. Die Programmlinie will zukunftsrelevante Forschungsfelder und Produkte mit Gender-Dimension initiieren und unterstützen.

Gefördert werden angewandte Forschung, Technologie-, Produkt- und Prozessentwicklungen, Grundlagenforschung in Zusammenhang damit, Machbarkeits- und Benutzerfreundlichkeitsstudien (nur als Teil großer Forschungsvorhaben) die konkret die Zielgruppe „Frauen“ adressieren.

Max. Förderhöhe 200.000 EUR pro Projekt, Förderbudget gesamt 1 Mio EUR.

BRIDGE – noch bis 25.03.09 offen

BRIDGE – 9. Ausschreibung

Bei diesem von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – nationale Förderstelle für anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung) in Österreich durchgeführten Förderprogramm können Projekte mit hohem Grundlagenforschungsanteil eingereicht werden, an denen mindesten je ein Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind.

BRIDGE fokussiert auf Projekte, die für das Basisprogramm der FFG zu sehr in den Bereich der Grundlagenforschung gehen für den FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung – ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung) aber zu schon zu anwendungsorientiert sind. Es gibt keine Einschränkung auf bestimmte Forschungsthemen.

Liegen 80% oder mehr der Projektkosten bei einem oder mehreren Forschungseinrichtungen/Forschern, beträgt die Förderhöhe 75%. Liegt der Anteil hingegen zwischen 30 und 75%, werden immerhin immer noch 60% der Projektkosten finanziert.