Fördercall für Open Source Projekte

Einreichschluss: 16.08.2012

Die Internet Foundation Austria stellt mit ihrem aktuellen 7. Call heuer insgesamt 1 Mio. Euro zur Verfügung um innovative Internet-Projektideen zu unterstützen.

Gesucht werden Projekte, die neue Aspekte aufgreifen oder aus Bestehendem neue, innovative Ansätze realisieren. Konkret förderbar sind Ideen, die

  • neuartige, spannende Internet-Anwendungen hervorbringen
  • die Zugangsmöglichkeiten zum Internet verbessern
  • die Demokratisierung des Mediums Internet fördern
  • das Internet sicherer machen
  • die Medienkompetenz und Vernetzung von Internet-Usern fördern
  • das Internet als Lehr- und Lernmedium forcieren
  • sich mit aktuellen Themen wie Datenschutz, Open Data, Open Government oder dem Internet of Things beschäftigen

Weitere Anforderungen sind eine möglichst hohe Breitenwirkung des Projekts, Barrierefreiheit und eine Realisierung im „public domain“ (sprich: freie Lizenzierung unter open source, creative commons), damit die Ergebnisse von der Internet community aufgegriffen und weiter entwickelt werden können. Zur Bewertung dient zusätzlich zum Förderantrag ein maximal 2-minütiges Video, in dem die Idee spannend präsentiert wird.

Facts:

Förderhöhe: 2.000 – 50.000 Euro (in Abhängigkeit von der Qualität des eingereichten Projekts und den Gesamtkosten)

Hearing: 21.09.2012

Präsentation der geförderten Projekte: 22.11.2012

5. Ausschreibung im Ambient Assisted Joint Programm

Der große Bruder des bereits hier vorgestellten nationalen Programms benefit ist das auf europäischer Ebene ausgeschriebene Ambient Assisted Living Joint Programme (AAL JP).

In beiden Programmen werden F&E Projekte zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für ältere Menschen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt.

Ziel ist es, mit diesen IKT-basierten Neuentwicklungen die Lebensqualität älterer Menschen, ihre Selbständigkeit sowie Sicherheit und Wohlbefinden, ihre Fertigkeiten und beruflichen Einsatzmöglichkeiten sowie ihre Teilhabe am sozialen Leben zu steigern, sodass sie möglichst lange ein  autonomes Leben führen können. Ältere Menschen sollen durch die geförderten Lösungen in ihrem privaten Wohnumfeld und/oder in der Gemeinschaft und/oder bei der Arbeit unterstützt werden.

Um eine hohe Anwendbarkeit und Akzeptanz der geförderten Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen zu garantieren, ist es notwendig End-AnwenderInnen in das Projektkonsortien zu integrieren.

Der Start der 5. Ausschreibung ist für Ende Februar 2012 geplant, Einreichschluss wird voraussichtlich Ende Mai 2012 sein.

Am 5. März findet eine Auftaktveranstaltung in Innsbruck statt, bei der detaillierte Informationen über die Schwerpunkte der 5. AAL JP Ausschreibung bekannt gegeben werden.

IKT und demografischer Wandel: 7. benefit Ausschreibung der FFG

Das Förderprogramm benefit begreift die demografische Alterung als Chance. Die Zielsetzung des Programms ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien zu entwickeln, die zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beitragen. Dadurch soll der Zielgruppe ein möglichst langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden – auch im erweiterten Sinn – gewährleistet werden.
Im Vordergrund stehen innovative und anwendungsnahe Projekte, die in Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Daseinsvorsorgern und möglichst auch End-AnwenderInnen einbeziehen.

Ausgeschriebene Instrumente
•    Kooperative F&E Projekte – Experimentelle Entwicklung
•    Sondierungen – Vorbereitung der experimentellen Entwicklung
•    Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen – Experimentelle Entwicklung
SCHWERPUNKTE DER 7. BENEFIT AUSSCHREIBUNG

SCHWERPUNKT 1: Testregion
Smart Homes für Ältere – Vom Lifestyle-Element bis zum Betreubaren Wohnen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte: Experimentelle Entwicklung
– Sondierung: Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 2:  IKT-gestütztes Aktives und Gesundes Altern

Themencluster 1: Soziale Inklusion
•    Kommunikation
•    Soziale Netzwerkbildung und -aufrechterhaltung
•    Information / Beratung

Themencluster 2: Aktivitäten innerhalb und außerhalb des eigenen Wohnumfeldes
•    Aktivierung im Sinne von Spielen, Bewegungstraining / physical activity…
•    Tourismus
•    Mobilität im (erweiterten) Wohnumfeld

Themencluster 3: Komfort
•    Smart homes
•    Smart textiles

Themencluster 4: Sicherheit und Gesundheit
•    Messen/Monitoren/Alarmieren
•    Management von Risikofaktoren und chronischen Erkrankungen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte Experimentelle Entwicklung
-Sondierung Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 3:
Studien

** Ausgeschriebenes Instrument
– F&E Dienstleistungen
FACTS:
Einreichfrist: 30.01.2012, 12 Uhr

Barwert: Variiert je nach ausgeschriebenem Instrument bzw. Zuordnung der durchgeführten Tätigkeit, nachfolgende Angaben sind Richtwerte
– Kooperative Forschungsprojekte: bis zu 60%
– Sondierung: bis zu 60% (max. 200.000 Euro Förderung)
– F&E Dienstleistung: Finanzierung bis zu 100 % (min. 100.000, max. 2 Mio. Förderung)

Gesamtbudget: 2,9 Mio Euro

FFG schreibt Phase3 von AT:net aus

IKT-Dienste sowie die Kompetenz zur Herstellung digitaler Inhalte und deren Verbreitung über digitale Medien bestimmen einen immer größeren Teil von Wirtschaft und Gesellschaft und sind gleichzeitig ein Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Nation.

Ziel des Förderprogramms AT:net ist es daher, durch die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Dienste und Anwendungen (wie zB neuer Lern- und Kommunikationsweisen) die Bevölkerung, aber auch Verwaltung und Unternehmen, zur aktiven Teilnahme an der Informationsgesellschaft zu ermutigt und den Breitbandausbau durch höhere Nachfrage indirekt anzuregen.

AT:net adressiert in der aktuellen dritten Phase vorrangig Klein- und Mittelbetriebe, die IKT-Lösungen einführen wollen, wobei die Ersteinführungsphase bis zum kommerziellen Vollbetrieb gefördert wird.  Unterstützt werden Anwendungen und Dienste, die für alle BürgerInnen gleichermaßen zugänglich sind und die Breitbandtechnologie voraussetzen. Die regional oder sozial bedingte „digitale Kluft“ soll vermindert und die Lebensqualität des Einzelnen verbessert werden, indem Dienste von öffentlichem Interesse effizienter gestaltet und einfacher zugänglich gemacht werden.

Förderbare Themen

1.    Innovative Zugangstechnologien
2.    e-Government: elektronische Behördendienste
3.    e-Health: elektronische Gesundheitsdienste
4.    e-Inclusion: digitale Integration
5.    e-Learning: elektronisches Lernen
6.    Elektronische Dienste zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
7.    Vertrauen und Sicherheit
8.    Unterstützungsdienste für KMU
9.    Sonstige Themen zur Erhöhung der Nutzung von Breitband-anwendungen

Facts:

Calls: ab 17.10.2011 sowie im Herbst 2012

Quote: 25%

Förderhöhe: max. 200.000 Euro

Bis zu einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro gilt ein vereinfachtes Bewertungsverfahren.

FFG: Neue Ausschreibung für IKT Förderprogramme

Die FFG hat verschiedene IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Programme bei denen in Kürze neue Ausschreibungsrunden starten werden.  Aus diesem Anlass wird am 18. Oktober 2011 von 9.30 – 16.30 Uhr ein Informationstag veranstaltet.

Anmeldung unter http://www.ffg.at/anmeldungen/ikt_2011/

Es geht um folgende 3 Förderprogramme:

  • austrian electronic network AT:net (gefördert wird die Markteinführung von IKT Anwendungen im öffentlichen Interesse)
  • benefit (gefördert werden technologische F&E  Projekte – vor allem IKT – für Produkte und Dienstleistungen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen)
  • FIT-IT (gefördert werden kooperative Forschungsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die grundlegende technologische Durchbrüche ermöglichen)

Die Ausschreibungen starten zwischen 17. Oktober 2010 und 30. Jänner 2011.

Hier der Link zur Einladung inkl Veranstaltungsprogramm.

Content Award Vienna

Beim ersten Content Award Vienna können Kreative ihre Content Ideen auf www.contentaward.at positionieren – insbesondere Games und (animierte) Kurzfilme. Einzige Bedingung: Die EinreicherInnen oder der Beitrag müssen aus Wien sein oder signifikanten Wienbezug haben. Bis 30. Oktober 2009 können Projekte eingereicht werden. Ab September ist es möglich, auf www.contentaward.at zu voten und damit den Publikumspreis mitzubestimmen!

Auf die Gewinner warten 5.000 Euro sowie verschiedene Sachpreise.