ZIT Programm: Kooperation

Falls sie ein F&E Projekt gemeinsam mit Partnern planen, ist möglicherweise das Programm „Koopertion“ der Wiener Förderstelle ZIT interessant. Förderbar ist die Konkretisierung einer F&E-Partnerschaft und der Ausgestaltung von kooperativen Forschungsvorhaben zwischen KMUs oder KMUs und Forschungseinrichtungen. Das Ergebnis des Förderprojekts (das max. 1 Jahr dauern darf) stellt beispielsweise ein  Forschungsvertrag oder ein gemeinsames Forschungsprogramm („Forschungskonzept“) dar.  Das  Forschungskonzept muss so gestaltet werden, dass es bezüglich Klarheit, Transparenz und Vollständigkeit auch und vor allem den Ansprüchen von Förderungsstellen und anderen Kapitalgebern genügt.

Die Einreichung kann laufend erfolgen. Der Maximale Barwert beträgt 50.000 Euro, wobei eine Förderintensität von 75% vorgesehen ist. Kooperative Forschungsprojekte von KMUs liegen dem ZIT offenbar wirklich am Herzen!

Content Award Vienna

Beim ersten Content Award Vienna können Kreative ihre Content Ideen auf www.contentaward.at positionieren – insbesondere Games und (animierte) Kurzfilme. Einzige Bedingung: Die EinreicherInnen oder der Beitrag müssen aus Wien sein oder signifikanten Wienbezug haben. Bis 30. Oktober 2009 können Projekte eingereicht werden. Ab September ist es möglich, auf www.contentaward.at zu voten und damit den Publikumspreis mitzubestimmen!

Auf die Gewinner warten 5.000 Euro sowie verschiedene Sachpreise.


FEMtech FTI Projekte 01.09 – 23.11.09

Das Programm FTI-Projekte, das nun zum zweiten mal ausgeschrieben wird, zielt darauf ab, bei WissenschafterInnen die Akzeptanz und das Interesse zum Thema „Gender“ in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu erhöhen. Die Programmlinie will zukunftsrelevante Forschungsfelder und Produkte mit Gender-Dimension initiieren und unterstützen.

Gefördert werden angewandte Forschung, Technologie-, Produkt- und Prozessentwicklungen, Grundlagenforschung in Zusammenhang damit, Machbarkeits- und Benutzerfreundlichkeitsstudien (nur als Teil großer Forschungsvorhaben) die konkret die Zielgruppe „Frauen“ adressieren.

Max. Förderhöhe 200.000 EUR pro Projekt, Förderbudget gesamt 1 Mio EUR.

AT:net fördert Markteinführung digitaler Prototypen

Arbeiten sie gerade an der Fertigstellung eines digitalen Prototyps bzw. liegt er bereits vor? Dann könnte für Sie das Programm AT:net des BMVIT, zum 4. Mal von der FFG ausgeschrieben, interessant sein.

Das Programm fördert Projekte zur Einführung von IKT-Lösungen (Dienste und Anwendungen) im öffentlichen Interesse unter Nutzung der Breitbandtechnologie. Förderbar ist die Ersteinführungsphase, also Aktivitäten speziell auf Grundlage der Nutzung von Breitbandtechnologie, in denen ein bestehender Prototyp bis zum kommerziellen Vollbetrieb geführt wird.

Folgende Themenbereiche werden berücksichtigt:

1. Innovative Zugangstechnologien

2. eGovernment: elektronische Behördendienste

3. eHealth: elektronische Gesundheitsdienste

4. eInclusion: digitale Integration

5. eLearning: elektronisches Lernen

6. Elektronische Dienste zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

7. Vertrauen und Sicherheit

8. Unterstützungsdienste für KMU

9. Sonstige Themen zur Erhöhung der Nutzung von Breitbandanwendungen

Die Einreichung ist noch bis 27.07.2009 möglich. Falls sich das nicht mehr ausgeht, ist mir einer weiteren Ausschreibung im kommenden Jahr zu rechnen.

PEEK: Neues Programm für Art-based Research

Der FWF schreibt unter dem Titel PEEK (Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste) im Auftrag des BMWF erstmals ein Programm zur Förderdung von Art-based Research aus.

Das Programm richtet sich an nicht auf Gewinn gerichtete künstlerische Forschungsprojekte (max. Laufzeit 36 Monate) zur Entwicklung und Erschließung der Künste. Es gibt keine thematischen Vorgaben und/oder Quotierungen. Internationale sowie transdisziplinäre Ansätze sind möglich und erwünscht. Die Einreichfrist endet mit 01.09.2009.

Der FWF betritt mit dem Start des Programms Neuland, international wird die Programminitiative aufgrund ihres Pioniercharakters mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen.

Einreichungen bei BRIDGE ab 29.06.09

Ziel des „Brückenschlagprogramms“ der FFG ist es Grundlagenforschung und angewandte Forschung näher zusammen zu bringen. Gefördert werden Projekte, bei denen der Anteil der Grundlagenforschung an den Projektkosten bei mindestens 30% liegt. Voraussetzung ist das Vorliegen eines tatsächlichen Verwertungspotentials der Projektergebnisse, sodass sich eine oder mehrere Unternehmen bereit erklären, das Projekt mitzufinanzieren bzw. daran mitzuarbeiten. Die Höhe der Förderquote ist einerseits von der Unternehmensgröße und andererseits von der Höhe des Anteils an Grundlagenforschung abhängig.

Das Programm ist für alle Themen und Branchen offen und wird ab 26.06.2009 via eCall ausgeschrieben.

waff Innovationsassistenz offen

Seit heute ist die Einreichung von Förderanträgen im Programm Innovationsassistenz des waff möglich. Das Programm richtet sich an Wiener Unternehmen, die innovative Projekte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Organisation sowie Kommunikation und Informationsmanagement umsetzen und dazu einen oder mehrere neue MitarbeiterInnen anstellen wollen. Gefördert werden sowohl Personalkosten, als auch Fortbildung und Beratungsleistungen. Die Einreichfrist läuft bis 7. September 2009.

ZIT Call: „Ressources Vienna 2009“ jetzt offen

Das ZIT sucht im Rahmen des aktuellen Calls „Ressources Vienna 2009“ Projekte die durch innovative Produkt-, Verfahrens- und/oder Dienstleistungsentwicklung zur Ressourcenschonung beitragen. Die thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ressourcenmanagemen, Energie, Verkehr sowie Bauen und Werkstoffe.

Das Programm richtet sich an Wiener Unternehmen. Die Einreichung ist noch bis einschließlich 07. September 2009 möglich.

FFG fördert Machbarkeitsstudien

Im Rahmen des Förderprogramms Feasability Studies unterstützt die FFG KMU, die eine Machbarkeitsstudie bei einem externen Institut in Auftrag geben bzw. auch teilweise selbst machen. Gefördert werden ausschließlich Fremdleistungen. Dabei werden Kosten von Forschungseinrichtungen, Universitäten etc. mit bis zu 75% unterstützt, Leistungen anderer Unternehmen mit max. 50%. Insgesamt werden max. 12.000 Euro vergeben.

Erwähnenswert ist die bevorzugte Behandlung der Ansuchen. Die Entscheidung wird durchschnittlich nach für Förderstellen rekordverdächtigen 6 Wochen bekannt gegeben. Abrechnung und Berichtspflichten sind vergleichsweise unbürokratisch und mit geringem Aufwand verbunden.

WAFF: Innovationsassitenz

Wenn sie vor haben zur Umsetzung eines innovativen Projekts einen neue/n MitarbeiterIn einzustellen, könnte das Programm Innovationsassitenz vom WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Fördersungsfonds) für Sie von Interesse sein. Förderbar sind Vorhaben aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, Organisation, Kommunikation und Informationsmanagement. Anteilig gefördert werden die Personalkosten des Innovationsassitenten, Weiterbildungskosten von Mitarbeitern und bei Bedarf Beratungskosten.

Nächste Ausschreibungfrist: 18.06. – 07.09.2009

Upcoming ZIT Call: Ressources Vienna 2009

Das allgemein steigende Umweltbewußtsein spiegelt sich auch in der Förderlandschaft wieder. Aktuell kündigt das ZIT einen Call an, in dem Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wiener Unternehmen (und GründerInnen) gefördert werden, die umweltschonenden Ressourceneinsatz thematisieren.

Ziel der Forschungsarbeiten müssen neue oder deutlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen sein, welche eine klare wirtschaftliche Verwertbarkeit zeigen.

Die Einreichfrist läuft vom 18.05. – 07.09.2009.

Auftaktveranstaltung benefit

Sollten Sie ein F&E Projekt planen in dem es um IKT-Anwendungen für ältere Menschen geht, könnte sich ein Antrag beim Programm benefit des BMVIT (abgewickelt von der FFG) lohnen. Gefördert werden Projekte die sich der Erforschung und Entwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen widmen, welche auf die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen abzielen. Schwerpunkte der nächsten Ausschreibung sind „IKT-gestütztes Aktives Altern“ sowie „smart homes“. Die Richtlinien usw. werden demnächst hier verfügbar sein.

Näheres können Sie bei der Auftaktveranstaltung am 26.03.09 im TechGate Vienna (13:30-18:00 Uhr) erfahren. Anmeldung hier möglich.

Anbahnungsfinanzierung für 7. RP

Der Aufwand für die Einreichung eines Projekts im Rahmen des europäischen Rahmenprogramms ist in der Regel deutlich aufwändiger als bei nationalen Förderstellen. Alleine die Richtlinien sind um ein Vielfaches länger und dann braucht man ja auch noch Partner aus anderen EU-Ländern usw.

Der FFG unterstützt Unternehmen und Organisationen die sich an einer Ausschreibung im Zuge des 7. Rahmenprogramms (RP) heranwagen. Das entsprechende Programm nennt sich schlicht Anbahnungsfinanzierung (AF) und bietet sowohl finanziellen Zuschuss (zB zu Reisekosten, Personalkosten, Leistungen Dritter wie etwa Berater etc.) als auch inhaltliche Unterstützung, um die Qualität des Antrags zu verbessern.

Der Antrag muss mindestens 3 Wochen vor Ablauf der Deadline der entsprechenden Ausschreibung des 7. RP bei der FFG abgegeben werden. Nur wenn eine positive Bewertung durch den FFG erfolgt, wird die Anbahnungsfinanzierung gewährt. Zu diesem Zwecke wird wärmstens empfohlen, bereits im Vorfeld mit der FFG in Kontakt zu treten.

Die Höhe des gewährten Zuschusses für Unternehmen liegt bei 75% der entstandenen Kosten. Als Richtwert für die Höhe des Zuschusses gelten für Partner Euro 7.000, für Koordinatoren Euro 12.000 (in begründeten Ausnahmefällen auch höher).