5. Ausschreibung im Ambient Assisted Joint Programm

Der große Bruder des bereits hier vorgestellten nationalen Programms benefit ist das auf europäischer Ebene ausgeschriebene Ambient Assisted Living Joint Programme (AAL JP).

In beiden Programmen werden F&E Projekte zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für ältere Menschen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt.

Ziel ist es, mit diesen IKT-basierten Neuentwicklungen die Lebensqualität älterer Menschen, ihre Selbständigkeit sowie Sicherheit und Wohlbefinden, ihre Fertigkeiten und beruflichen Einsatzmöglichkeiten sowie ihre Teilhabe am sozialen Leben zu steigern, sodass sie möglichst lange ein  autonomes Leben führen können. Ältere Menschen sollen durch die geförderten Lösungen in ihrem privaten Wohnumfeld und/oder in der Gemeinschaft und/oder bei der Arbeit unterstützt werden.

Um eine hohe Anwendbarkeit und Akzeptanz der geförderten Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen zu garantieren, ist es notwendig End-AnwenderInnen in das Projektkonsortien zu integrieren.

Der Start der 5. Ausschreibung ist für Ende Februar 2012 geplant, Einreichschluss wird voraussichtlich Ende Mai 2012 sein.

Am 5. März findet eine Auftaktveranstaltung in Innsbruck statt, bei der detaillierte Informationen über die Schwerpunkte der 5. AAL JP Ausschreibung bekannt gegeben werden.

15. BRIDGE Ausschreibung: Brückenprogramm zwischen Grundlagenforschung und Unternehmen

Bridge soll die Vertiefung von Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erleichtern und vor allem für KMU den  Zugang zu wissenschaftlicher Forschung verbessern.

Gefördert werden Projekte mit überwiegender Grundlagenforschungsnähe, die bereits ein realistisches Verwertungspotenzial erkennen lassen. Bedingung ist, dass ein oder mehrere Unternehmen bereit sind, das Projekt mitzufinanzieren sowie begleitend am Projekt teilnehmen. Die Programmlinie Bridge wendet sich somit an heimische  WissenschafterInnen sowie Unternehmen ohne Einschränkung hinsichtlich Fachdisziplinen oder Branche. Mindestens 80% der Projektkosten müssen dem Forschungsinstitut oder dem/der ForscherIn zurechenbar sein. Die Unternehmen als mögliche UmsetzerInnen der Ergebnisse beteiligen sich finanziell und durch Bereitstellung von Sach- und Arbeitsleistungen (maximal 20 %) am Vorhaben.

Hinweis: Eine Förderung zu Brücke 2 wird seit der 13. Ausschreibung nicht mehr angeboten.

Facts:

Einreichfrist: 22.03.2012, 16 Uhr

Maximale Förderungshöhe: 75 %

Projektdauer: max. 36 Monate

Vergabesitzung: 27. Juni 2012

Neue FFG Förderung: „KLIPHA“ unterstützt KMU bei klinischer Forschung

Als Ergänzung zum FWF-Programm „Klinische Forschung – KLIF“, das nicht auf Gewinn gerichtete, von akademischen ForscherInnen initiierte, international hochklassige klinische Forschung fördert, bereitet die FFG derzeit ein neues Förderinstrument für KMU vor. Weiterlesen „Neue FFG Förderung: „KLIPHA“ unterstützt KMU bei klinischer Forschung“

Initiative für intelligente urbane Regionen: Smart Energie Demo 2. Call

Die Vision des Klima- und Energiefonds für das Programm „Smart Energy Demo – FIT for SET ” ist die erstmalige Umsetzung einer „Smart City” oder einer „Smart Urban Region”, also eines Stadtteils, einer Siedlung oder einer urbanen Region in Österreich, die durch den Einsatz intelligenter grüner Technologien zu einer „Zero Emission City” oder „Urban Region” mit hoher Lebens- und Wohnraumqualität wird.

Nach dem ersten Call, der im März 2011 geschlossen wurde und in dem es primär um die Bildung von Konsortien und die Entwicklung von Visionen und Konzepten ging, erfolgt nun die zweite Ausschreibung. Ihre Zielsetzung besteht in der Umsetzung von sichtbaren „Smart City”-Pilot- und Demo-Projekte, in denen bestehende bzw. bereits weitgehend ausgereifte Technologien, Systeme und Prozesse zu interagierenden Gesamtsystemen integriert werden.

Eingereicht werden können Leitprojekte, Kooperative F&E Projekte sowie F&E-Dienstleistungsprojekte (Begleitmaßnahmen).

Zur Einreichung sind insbesondere jene Konsortien berechtigt, die bei der ersten Ausschreibung einen positiven Förderbescheid bekommen haben.  Teilnahmeberechtigt sind zudem auch neue Konsortien.

Die Ausschreibung richtet sich primär an Länder, Städte, Gemeinden, Unternehmen, (insbesondere Energieversorgungsunternehmen, Energiedienstleister, Bauträger, ImmobilienentwicklerInnen, InvestorInnen, Infrastrukturbetreiber, AkteurInnen aus der Raum- und Verkehrsplanung), Forschungseinrichtungen, VerbraucherInnen, BürgerInnen-VertreterInnen sowie Non Governmental Organizations (NGOs)

Facts:

Einreichfrist: 15.02.2012

Budget: insgesamt stehen bis zu 13 Mio. Euro für diesen Call zur Verfügung

Die Abwicklung des Call übernimmt die FFG

FFG: „Intelligente Verkehrssysteme und Services“ braucht das Land…

Derzeit schreibt die FFG das Strategieprogramm IV2Splus – „Intelligente Verkehrssysteme und Services plus“ aus. Das Programm umfasst 3 Schwerpunkte:

A3plus
Hier werden Projekte gefördert, die Schlüsselinnovationen in den Bereichen alternative Antriebe und Treibstoffe zum Gegenstand haben. Die Zielsetzung besteht darin Antriebstechnologien mit deutlich höherer Energieeffinzienz und Fahrzeuge mit deutlich niedrigeren Emissionen hervorzubringen. Das Programm richtet sich an Unternehmen genauso wie an (außer)universitäre Forschungseinrichtungen und FHs, aber auch an Mobilitätsdienstleister, Infrastrukturbetreiber, Cluster, Öffentliche Bedarfsträger usw.

Thematische Schwerpunkte

  • Alternativantriebssysteme für Straßenverkehr, Schienenverkehr, Schifffahrt
  • Fahrzeugelektronik für energieeffiziente Steuerung/Regelung und Systemmanagement
  • Innovative Speicherkonzepte
  • Alternative Treibstoffe
  • Versorgungsinfrastrukturen für alternative Treibstoffe und Energieträger

I2V
Dieser Schwerpunkt basiert auf dem neuen „Weißbuch Verkehr“ der Europäischen Kommission, welches technologische Innovationen zur besseren Nutzung von Netzen und deren sicheren Betrieb durch intelligente Informations- und Kommunikationssysteme fordert.  Gesucht sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben die zu einer Verbesserung der Intermodalität und Interoperabilität von Verkehrssystemen beitragen. Die Schwerpunkte liegen vor allem in der Stadtlogistik sowie der Steigerung der Effizienz des Verkehrs und der damit einhergehend besseren Nutzung vorhandener Ressourcen. Ein weiteres Ziel dieser Ausschreibung ist die Überführung von Ergebnissen aus bereits erfolgreich durchgeführten F&E-Projekten in Test- bzw. Demonstrationsvorhaben und umsetzungs-orientierte Projekte und damit die Schaffung überzeugender österreichischer Referenzanwendungen.

ways2go
ways2go legt ihren Schwerpunkt innerhalb von IV2Splus auf die Mobilität von Personen und unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die der Vorbereitung neuer Komponenten, Anwendungen und Mechanismen zur besseren Erfüllung aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Anforderungen und Bedürfnisse dienen und gleichzeitig wirtschaftspolitische Impulse für innovative österreichische Unternehmen setzen. Ziel ist die Stimulierung von Innovationen im sozio-technischen Umfeld, die benutzergerechte, nachhaltige, sichere, barrierefreie und sozial-gerechte (Alltags)Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen ermöglichen bzw. fördern. Die Zielsetzung der aktuellen Ausschreibung liegt darin, bereits bestehende Akteure und Netzwerke zu erweitern sowie  Erkenntnisse und Innovationspfade in Richtung praxistaugliche Produkte und Dienstleistungen zu überführen.

Thematische Schwerpunkte

  • Die Verkehrsstation der Zukunft
  • Das Verkehrsmittel der Zukunft
  • Mobilitätsservices der Zukunft
  • Wetterinformationen und neue Mobilitätsdienste für Nutzer im Umweltverbund
  • Technologieportfolios zur Etablierung ganzheitlich-integrativer Mobilitätslösungen
  • Begleitstudie

FACTS:

Deadline: 26.01.2012

Volumen: insgesamt stehen 10 Mio. Euro zur Verfügung

IKT und demografischer Wandel: 7. benefit Ausschreibung der FFG

Das Förderprogramm benefit begreift die demografische Alterung als Chance. Die Zielsetzung des Programms ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien zu entwickeln, die zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beitragen. Dadurch soll der Zielgruppe ein möglichst langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden – auch im erweiterten Sinn – gewährleistet werden.
Im Vordergrund stehen innovative und anwendungsnahe Projekte, die in Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Daseinsvorsorgern und möglichst auch End-AnwenderInnen einbeziehen.

Ausgeschriebene Instrumente
•    Kooperative F&E Projekte – Experimentelle Entwicklung
•    Sondierungen – Vorbereitung der experimentellen Entwicklung
•    Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen – Experimentelle Entwicklung
SCHWERPUNKTE DER 7. BENEFIT AUSSCHREIBUNG

SCHWERPUNKT 1: Testregion
Smart Homes für Ältere – Vom Lifestyle-Element bis zum Betreubaren Wohnen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte: Experimentelle Entwicklung
– Sondierung: Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 2:  IKT-gestütztes Aktives und Gesundes Altern

Themencluster 1: Soziale Inklusion
•    Kommunikation
•    Soziale Netzwerkbildung und -aufrechterhaltung
•    Information / Beratung

Themencluster 2: Aktivitäten innerhalb und außerhalb des eigenen Wohnumfeldes
•    Aktivierung im Sinne von Spielen, Bewegungstraining / physical activity…
•    Tourismus
•    Mobilität im (erweiterten) Wohnumfeld

Themencluster 3: Komfort
•    Smart homes
•    Smart textiles

Themencluster 4: Sicherheit und Gesundheit
•    Messen/Monitoren/Alarmieren
•    Management von Risikofaktoren und chronischen Erkrankungen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte Experimentelle Entwicklung
-Sondierung Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 3:
Studien

** Ausgeschriebenes Instrument
– F&E Dienstleistungen
FACTS:
Einreichfrist: 30.01.2012, 12 Uhr

Barwert: Variiert je nach ausgeschriebenem Instrument bzw. Zuordnung der durchgeführten Tätigkeit, nachfolgende Angaben sind Richtwerte
– Kooperative Forschungsprojekte: bis zu 60%
– Sondierung: bis zu 60% (max. 200.000 Euro Förderung)
– F&E Dienstleistung: Finanzierung bis zu 100 % (min. 100.000, max. 2 Mio. Förderung)

Gesamtbudget: 2,9 Mio Euro

FFG schreibt Phase3 von AT:net aus

IKT-Dienste sowie die Kompetenz zur Herstellung digitaler Inhalte und deren Verbreitung über digitale Medien bestimmen einen immer größeren Teil von Wirtschaft und Gesellschaft und sind gleichzeitig ein Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Nation.

Ziel des Förderprogramms AT:net ist es daher, durch die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Dienste und Anwendungen (wie zB neuer Lern- und Kommunikationsweisen) die Bevölkerung, aber auch Verwaltung und Unternehmen, zur aktiven Teilnahme an der Informationsgesellschaft zu ermutigt und den Breitbandausbau durch höhere Nachfrage indirekt anzuregen.

AT:net adressiert in der aktuellen dritten Phase vorrangig Klein- und Mittelbetriebe, die IKT-Lösungen einführen wollen, wobei die Ersteinführungsphase bis zum kommerziellen Vollbetrieb gefördert wird.  Unterstützt werden Anwendungen und Dienste, die für alle BürgerInnen gleichermaßen zugänglich sind und die Breitbandtechnologie voraussetzen. Die regional oder sozial bedingte „digitale Kluft“ soll vermindert und die Lebensqualität des Einzelnen verbessert werden, indem Dienste von öffentlichem Interesse effizienter gestaltet und einfacher zugänglich gemacht werden.

Förderbare Themen

1.    Innovative Zugangstechnologien
2.    e-Government: elektronische Behördendienste
3.    e-Health: elektronische Gesundheitsdienste
4.    e-Inclusion: digitale Integration
5.    e-Learning: elektronisches Lernen
6.    Elektronische Dienste zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
7.    Vertrauen und Sicherheit
8.    Unterstützungsdienste für KMU
9.    Sonstige Themen zur Erhöhung der Nutzung von Breitband-anwendungen

Facts:

Calls: ab 17.10.2011 sowie im Herbst 2012

Quote: 25%

Förderhöhe: max. 200.000 Euro

Bis zu einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro gilt ein vereinfachtes Bewertungsverfahren.

FFG: Neue Ausschreibung für IKT Förderprogramme

Die FFG hat verschiedene IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Programme bei denen in Kürze neue Ausschreibungsrunden starten werden.  Aus diesem Anlass wird am 18. Oktober 2011 von 9.30 – 16.30 Uhr ein Informationstag veranstaltet.

Anmeldung unter http://www.ffg.at/anmeldungen/ikt_2011/

Es geht um folgende 3 Förderprogramme:

  • austrian electronic network AT:net (gefördert wird die Markteinführung von IKT Anwendungen im öffentlichen Interesse)
  • benefit (gefördert werden technologische F&E  Projekte – vor allem IKT – für Produkte und Dienstleistungen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen)
  • FIT-IT (gefördert werden kooperative Forschungsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die grundlegende technologische Durchbrüche ermöglichen)

Die Ausschreibungen starten zwischen 17. Oktober 2010 und 30. Jänner 2011.

Hier der Link zur Einladung inkl Veranstaltungsprogramm.

Departure: Förderung der Wiener Creative Industries II

Im letzten Blogbeitrag wurden die Programme parture experts und departure pioneer vorgestellt. Beide sind als Unterstützung bei Aktivitäten zum Aufbau oder Wachstum eines Unternehmens zu verstehen.

Departure fördert jedoch auch die konkrete Umsetzung von ganzen Projekten. Dazu gibt es die Förderschienen deparute classic und departure focus.

Bei departure classic werden innovative Projekte mit einer künstlerisch-kreativen Ausrichtung gefördert, wobei die wirtschaftliche Verwertbarkeit klar erkennbar sein muss. Neben der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen können auch erste Kosten für Vermarktung und Verwertung des Projekts angesetzt werden. Die thematische Bandbreite der geförderten Projekte ist sehr breit und umfasst zB Multimedia, Design, Mode, Medien, Architektur, Games usw.

Die Bewertung der eingereichten Förderanträge erfolgt durch eine international besetzte Jury. Die Anzahl der geförderten Projekte hängt neben ihrer Qualität auch immer vom verfügbaren Budget ab. Beim letzten Fördercall im Frühling 2011 wurden 4 von 48 Projekten gefördert.

Max. Förderhöhe: 200.000 Euro
Max. Förderquote: 50/53* Prozent
Max. Laufzeit: 3 Jahre

Ausschreibung als Call. Nach Abschluss eines Calls schließt der nächste jedoch nahtlos an.

Departure focus funktioniert ganz ähnlich wie departure classic. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass departure focus immer unter wechselnden thematischen Schwerpunkten ausgeschrieben wird. So gab es in der Vergangenheit beispielsweise Calls zu den Themen Architektur, Design, dSign Up!, Lifestyle Advertising, Kunst, Musik, music to sell oder re:Design. Ein White Paper im Download Bereich gibt üblicherweise Auskunft über die Hintergründe und die Zielsetzungen des jeweiligen Call-Themas. Also unbedingt lesen!

Max. Förderhöhe: 200.000 Euro
Max. Förderquote: 57/60* Prozent
Max. Laufzeit: 3 Jahre

Derzeit ist noch bis 03.10.2011 der Call „focus: Musik – Neue Töne der Musikwirtschaft“  ausgeschrieben.

* Für beide Programme gilt ein Frauenbonus: Die Förderquote steigt um 3 Prozent, wenn Frauen in einer Führungsposition am Projekt mitwirken und/oder die Projektleitung innehaben und im Rahmen dessen am Konzept und der Umsetzung maßgeblich beteiligt sind.

5. Ausschreibung „Neue Energien 2020“

Im Rahmen seiner Programmlinie Forschung ruft der Klima- und Energiefonds der Österreichischen Bundesregierung derzeit zum fünften Mal zur Einreichung von F&E Projekten auf.
Thematisch können sich die Projekte auf die gesamte Energiekette (von der Energieumwandlung über –transport bis hin zur –verwendung) beziehen sowie Vorhaben im Bereich Bildung/Bewusstseinsbildung umfassen. Primär werden Projekte der angewandten Forschung gefördert.

Ausgeschriebene Themenfelder:
• Smart Energy F&E
• Energieeffizienz
• Erneuerbare Energieträger
• Entscheidungsgrundlagen für die Österreichische Technologie-, Klima- und Energiepolitik
• Ausbildung – Bildung – Bewusstseinsbildung, Technologietransfer
• Neue Energien 2020 – Leitprojekte
• „Pionierforschung“ entsprechend den Zielsetzungen des Programms „Neue Energie 2020“

Mögliche Projektarten:
• Sondierung
• Einzelprojekt Industrielle Forschung
• Kooperatives F&E- Projekt
• Leitprojekt
• F&E Dienstleistung

Abgewickelt wird die gesamte Ausschreibung durch die FFG.

FACTS:

Einreichfirst: 21.09.2011

Förderbedingungen und -konditionen: Abhängig von Projektart und Themenfeld. Genaue Informationen sind den Leitfaden der Ausschreibung zu entnehmen.

Förderbudget: Für die gesamte Ausschreibung rund 30 Mio. Euro

Förderprogramm für Kreative: Impulse XL

Die Förderschiene Impulse ist Teil der Initiative evolve des bmwfj (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend) und versteht sich als das erste Förderprogramm für die Kreativwirtschaft auf Bundesebene. Das Programm ImpulseXS wurde bereits auf diesem Blog vorgestellt. Dieser Beitrag widmet sich dem „großen Bruder“ Impulse XL.

ImpulseXL bietet die Möglichkeit Projekte mit kreativwirtschaftlichem Hintergrund zu fördern, dh die Innovationsleistung muss durch den kreativwirtschaftlichen Beitrag definiert sein. Gegenstand der Förderung kann ein innovatives Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung sein. Förderbar sind Aktivitäten der experimentellen Entwicklung, ggf auch erste Anwendungen und Marktüberleitung. Voraussetzung ist jedenfalls, dass die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens dargestellt werden kann.

Eingereicht wird in folgenden zwei Kategorien:

Design
Design, Mode, Grafik, Architektur, Kunstmarkt

Innovative Medien
Mulitmedia/Spiele, Musikwirtschaft/-verwertung, Audiovision und Film/Filmverwertung, Medien- und Verlagswesen.

FACTS:

Einreichfrist:
Es gibt zwei Call pro Jahr. Aktuell: Einreichung noch bis 01.09.2011, 17 Uhr

Zuschuss:
Max. 50% der Projektkosten, mit 200.000 Euro pro Projekt begrenzt
(bei gemeinschaftlichen Einreichungen 200.000 Euro pro Partner)

Laufzeit:
Max. Projektlaufzeit von 3 Jahren

Einreicher:
Österreichische KMUs

Bewertung:
Durch eine international besetzte Jury

FFG: Collective Research – gemeinsames forschen innerhalb einer Branche

Mit dem Förderprogramm „Collective Research“ unterstützt die FFG vorwettbewerbliche Forschung.  Die Forschungsergebnisse müssen einer größeren Gruppe von Unternehmen bzw. einer gesamten Branche zur Verfügung gestellt werden.  Daher handelt es sich um F&E Projekte, welche nicht unmittelbar zu wirtschaftlich verwertbaren Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklungen führen. Es geht vielmehr darum, die Grundlage für zukünftige Normen bzw. Richtlinien zu schaffen oder technische Branchenprobleme zu lösen.

Einreichen können ein derartiges Branchenforschungsprojekt Interessensvertretungen (zB Fachverbände) oder Forschungsinstitute.  (Hinweis: Universitäten und Fachhochschulen können nur als Subauftragnehmer von Interessensvertretungen teilnehmen.) Auch Konsortien können einreichen. Diese müssen aus mindestens einem Forschungsinstitut sowie einer Interessensvertretung oder mindestens drei Unternehmen bestehen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 60 Prozent. Die Restfinanzierung erfolgt durch die Einreicher bzw. die Konsortialpartner, wobei mindestens 20 Prozent als Barleistung und maximal 20 Prozent als bewertbare Sachleistungen  aufgebracht werden müssen.

Eine Einreichung ist laufend im Rahmen des Basisprogramms der FFG möglich.

Sparkling Sience – Forschung macht Schule

Seit heute ist die 3. Ausschreibung des Programms Sparkling Sience offen, das sich die Kooperation  zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen zum Ziel setzt.

Das Programm setzt sich aus zwei Schienen zusammen:

1)      Forschungsprojekte – Wissenschaft ruft Schule

Hier können Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, FHs und Pädagogische Hochschulen Projekte einreichen, sofern darin SchülerInnen und ggf. auch LehrerInnen als direkte Partner mitarbeiten.

2)      Schulforschungsprojekte – Schule ruft Wissenschaft

Schulen können forschungsorienteierte Schulprojekte zur Prämierung einreichen, mit dem sie laufende Forschungsaktivitäten einer Wissenschafterin oder eines Wissenschafters  unterstützen.

Dieser Blog richtet sich primär an Unternehmen. Warum also ein eigener Eintrag für Sparkling Sience?

Unternehmen, die an einem passenden Forschungsprojekt mitwirken, werden in Schiene 1) Forschungsprojekte ebenfalls als Partner anerkannt und können Kosten geltend machen. Einzige Voraussetzung ist, dass Einreichung und Projektleitung bei einer Forschungseinrichtung liegen.

Sehr interessant ist auch die Förderintentsität: max. 170.000 Euro, bei max. 2 Jahren Laufzeit. Es müssen lediglich 10% Eigenmittel bereitgestellt werden.

Ende der Einreichfrist: 06.04.2010, 12 Uhr

Ein spannendes Programm für Schulen, Forschungseinrichtungen UND Unternehmen. Lassen Sie sich inspirieren!

KMUs kassieren zu wenige Förderungen

Am Wochenende habe ich einen sehr interessanten Artikel in der Zeit gelesen, in dem es vor allem darum geht, wie und was der Staat fördern soll damit die Wirtschaft möglichst erfolgreiche Innovationen hervorbringt, wächst und Arbeitsplätze schafft. Fazit ist, dass das eigentlich niemand so wirklich weiß. Das bisherige Rezept  der deutschen Politik (und wohl auch der österreichischen) Grundlagenforschung zu fördern und Industrie bei der Entwicklung zu unterstützen funktioniert nur mehr bedingt, da immer mehr Nationen mit unglaublicher Geschwindigkeit technische Erfindungen hervorbringen. Amerika, China, Indien usw. sind uns auf den Fersen!

Eine wichtige Aufgabe der Förderpolitik ist es daher die richtigen Schwerpunkte zu setzen und dafür zu sorgen, dass Entwicklungen auch möglichst rasch auf dem Markt Fuß fassen.  Nur welcher Politiker kann schon abschätzen, wo die Innovationspotentiale der heimischen Wirtschaft und Forschung wirklich liegen?

In Österreich gibt es neben der klassischen Förderung von Forschung und Entwicklung immer mehr Programme, welche Unternehmen auch dabei unterstützen ihren Prototypen bis zur Marktreife zu bringen. In der Folge gibt es dann auch Programme, die bei der Vermarktung unterstützen.

KMUs verfügen über große Innovationskraft, denn sie spezialisieren sich nicht selten auf Nischen und sorgen so für technologische Weiterentwicklungen und die Erschließung neuer Märkte.  Doch was die öffentliche Förderung angeht, fallen gerade sie häufig durch den Rost. Im Gegensatz zu großen Unternehmen, können sie sich keine hauseigenen Experten leisten, die sich ausschließlich darum kümmern, Fördermittel zu lukrieren.

Laut einer Studie des infas Instituts lassen sich viele Mittelständler von dem Papierkrieg und dem Aufwand, den ein Förderantrag zweifelsohne mit sich bringt, abschrecken.

Ein Grund diesen Blog weiterhin zu pflegen! Ich hoffe, ich kann noch viele Unternehmen – auch kleine – dazu motivieren, sich über einen Förderantrag drüber zu trauen.

Content Award Vienna

Beim ersten Content Award Vienna können Kreative ihre Content Ideen auf www.contentaward.at positionieren – insbesondere Games und (animierte) Kurzfilme. Einzige Bedingung: Die EinreicherInnen oder der Beitrag müssen aus Wien sein oder signifikanten Wienbezug haben. Bis 30. Oktober 2009 können Projekte eingereicht werden. Ab September ist es möglich, auf www.contentaward.at zu voten und damit den Publikumspreis mitzubestimmen!

Auf die Gewinner warten 5.000 Euro sowie verschiedene Sachpreise.