ZIT Call: Green Innovation 2011

Pünktlich zum Start der ersten rot-grünen Regierung in Wien schreibt das ZIT den nunmehr 4. „Umwelt-Call“ (im Rahmen der Förderlinie Innovation) aus.

Unterstützt werden damit Projekte, die wirtschaftliche und umwelttechnologische Nachhaltigkeit am Standtort Wien forcieren.
Konkret sollten die Projekte effiziente und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zum Ziel haben. Dies vor allem durch die Entwicklung und/oder Implementierung von Technologien mit klar positiven Umweltauswirkungen. Favorisiert werden Projekte, welche eine positive Auswirkung im ökologisch-ökonomischen Regelkreis zeigen und dabei vor allem auf Herausforderungen im Kontext „Stadt“ reagieren.

Folgende Technologiebereiche werden in der Ausschreibung beispielhalft genannt:

  • Recycling-, Reprocessing-, Substitutionstechnologien
  • Life Cycle Management, optimierter Ressourceneinsatz, Cleaner Production
  • Prozess-, Automatisierungstechnologien, Verfahrensinnovationen
  • Mess- und Frühwarnsysteme, Umweltmonitoring
  • Green IT, Green Office, Collaborative Planning
  • Energieversorgung der Zukunft, Energiemanagement
  • Nachhaltige Lösungen für Logistik und Menschenströme, Mobilitätsmanagement
  • Nachrüsttechnologien

Die Bewertungskriterien sind online abrufbar. Wichtig zu erwähnen ist, dass im Rahmen der Projekte neue oder deutlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entstehen sollen.  Zwingende Voraussetzung ist die wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Projektergebnisse sowie die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, welche mittel- bis langfristig direkt oder indirekt positive Umweltauswirkungen zeigen.

Facts

Einreichfrist: 02.03. 2011

Wer darf einreichen:
Wiener KMUs bzw. GründerInnen, alleine oder in Kooperation mit PartnerInnen.

Barwert:
Kleine Unternehmen: 35% der Projektkosten
Mittlere Unternehmen: 25 % der Projektkosten
(max. 250.000 Euro Zuschuss)

Zusätzlich Preisgelder für die besten 3 Projekte, sowie 10.000 Euro extra für Projekte, die von Frauen geleitet werden.

A3plus – Alternative Antriebssysteme und Treibstoffe

Einer der FFG-Förderschwerpunkte liegt im Bereich „Intelligente Verkehrssysteme und Services“. Derzeit läuft die 4. Ausschreibung zum Thema „A3plus – Alternative Antriebssysteme und Treibstoffe“.

Förderbar sind kooperative F&E-Projekte sowie stimulierende Maßnahmen als Vorbereitung – sogenannte Konzeptinitiativen. Letzteres hat die Förderung von Projekten und Projektideen junger Unternehmen und ExpertInnen zum Ziel. Es sollen neue und innovative Ideen mit technologischem und wirtschaftlichem Verwertungspotenzial frühzeitig aufgegriffen werden. Gleichzeitig kann diese Projektart als Vorbereitung auf nationale oder internationale Ausschreibungen dienen. Projekte und Projektideen können auch im Rahmen von Diplomarbeiten und insbesondere Dissertationen abgewickelt werden.

Inhaltlich werden folgende Themen angesprochen:
1. Alternativantriebssysteme für Straßenverkehr, Schienenverkehr, Schifffahrt
2. Fahrzeugelektronik für energieeffiziente Steuerung/Regelung und Systemmanagement
3. Innovative Speicherkonzepte
4. Alternative Treibstoffe
5. Entwicklung erforderlicher Versorgungsinfrastrukturen für Alternativantriebe

(Achtung: Ausdrücklich nicht angesprochen sind Projekte, die Themenstellungen aus der Kombination eines klassischen Otto- bzw. Dieselmotors mit einem klassischen Otto(Benzin)- bzw. Dieseltreibstoff bearbeiten. Die Kombination mit alternativen Kraftstoffen ist jedoch ein möglicher Projektgegenstand.)

Ziel ist es Projekte anzuregen, welche industrielle und universitäre bzw. außeruniversitäre Forschung über den gesamten F&E-Zyklus abbilden. Damit soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie im Bereich der Antriebstechnologie unterstützt und ein Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Forschung gefördert werden. Darüber hinaus soll durch die Förderung technologischer Problemlösungen ein Beitrag geleistet werden, die soziale und ökologische Verträglichkeit aller Oberflächenverkehre (Straße, Schiene, Schifffahrt) zu erhöhen.

Einreichen können heimische Unternehmen, gemeinschaftliche Einreichungen sind möglich und erwünscht! Förderbar sind auch die Kosten von universitären wie außeruniversitären wissenschaftlichen Instituten.

Facts:

Einreichfrist: 01.12.2010, 12 Uhr

Barwert/Förderqutoe:
*Kooperative Forschungsprojekte: abhängig von Unternehmensgröße und Zuordnung zu Industrieller Forschung bzw. Experimenteller Entwicklung, zwischen 30 und 80 Prozent.
*Konzeptinitiativen: bis zu 100%

Laufzeit:
*Kooperative Forschungsprojekte max. 24 Mon.
*Konezptinitiativen max. 12 Mon.

3. Ausschreibung: FemTech FTI-Projekte

Derzeit läuft die 3. Ausschreibung im Programm FemTech FTI-Projekte, welche zukunftsrelevante Forschungsfelder und Produkte mit Gender-Dimension initiieren und unterstützen will.

Die Einreichung ist noch bis 17. Nov. 2010 möglich. Im Wesentlichen gibt es keine Änderungen zur 2. Ausschreibung.

Es können maximal 200.000 Euro Förderung gewährt werden, wobei in Abhängigkeit von F&E-Kategorie und Unternehmensgröße bis zu 70% Barwert erreicht werden können. Die Laufzeit eines Förderprojekts kann zwischen 1 und 3 Jahren variieren.

Interessant für EinreicherInnen ist sicher zu erfahren, welche Projekte bei den vergangenen Ausschreibungen bewilligt wurden. Eine komplette Auflistung finden sie hier.

aws: PreSeed bis zu 100% Projektfinanzierung

Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum fokussiert die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) auf Unternehmensfinanzierung und Unternehmensberatung. Im Mittelpunkt steht die Förderung und Finanzierung von Unternehmensgründungen und Unternehmenswachstum, wozu zahlreiche Förderinstrumente zur Verfügung stehen. Das nachfolgend vorgestellte PreSeed Programm eignet sich für Personen die ein stark technologielastiges Unternehmen gründen wollen, dazu jedoch noch Forschungsarbeiten durchführen müssen.

aws: PreSeed

Förderbar sind Vorhaben der angewandten Forschung und Entwicklung – konkret das Erarbeiten eines ersten Proof-of-Prinziple bzw. eines Prototypen, welche/r eine Unternehmensgründung zur wirtschaftlichen Verwertung nach sich zieht. Wesentliche Kriterien sind neben Patentierbarkeit, Kommerzialisierbarkeit und Qualifikation des Teams vor allem die Technologieintensität sowie ein zu erwartender Technologiesprung.

Aktuell gibt es im PreeSeed Programm der aws zwei Scherpunkte:
–          PreSeed LISA: für Biotech-Projekte
–          PreSeed IT & Physical Sience: für Projekte aus IKT, Physik oder
anderen technische Wissenschaften

Zusätzlich werden immer wieder Sonderausschreibungen in Form von Calls zu speziellen Themen geöffnet, wobei der Anspruch an die Technologieintensität und Neuheit unterschiedlich gesetzt wird.

Facts:

– Zuschuss von bis zu 100%, bis 31.12.2010 max. 500.000 Euro
(danach max. 200.000 Euro)
– Laufzeit: max. 2 Jahre (typischer Weise jedoch rund 1 Jahr)
– Einreichung: laufend
, Entscheidung fällt quartalsweise (außer Calls)

waff: Innovationsassistenz

Die letzte Ausschreibung des waff wurde am 06.09.2010 geschlossen. Wie immer werden vor allem Personalkosten für neue MitarbeiterInnen gefördert. Voraussetzung ist, dass ein innovatives Projekt durchgeführt wird, an dem der oder die neue(n) MitarbeiterIn(nen) wesentlich mitwirken.

Es kann sich dabei um Projekte mit F&E Bezug bzw. im Bereich Kommunikation oder Organisation handeln. Der Rahmen ist also recht breit, allerdings muss tatsächlich ein eindeutig innovativer Charakter gegeben sein. Voraussetzung ist außerdem, dass im Rahmen des Projekts mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme stattfindet.

Gefördert werden Personalkosten (max. 47.000 Euro Zuschuss),  Weiterbildungskosten (max. 7.300 Euro) Zuschuss und Kosten für Beratungsleistungen (max. 4.700 Euro Zuschuss). Der Förderbarwert beträgt in jedem Fall max. 50%.

Einreichen können ausschließlich Wiener Unternehmen. Die nächste Ausschreibung findet von 10.01. – 14.03.2011 statt.

Neuer ZIT CALL: IKT 2010 Wien

Das ZIT wird in Kürze seinen nächsten Calls für F&E Projekte öffnen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Calls sind IKT Forschungsprojekte, die sich mit der Vernetzung von Mensch und Maschine beschäftigen. Konkret können einschlägigen Projekte aus folgenden Bereichen gefördert werden:

  • Elektronische Bibliothek
  • Semantic Web und Semantic Web Services
  • Pervasive and Ubiquitous Computing
  • Semantische Systeme (künstliche intelligente Systeme, Schnittstelle Mensch – Maschine)
  • Cognitive Systeme (lernende Systeme, Interaktion und gemischte Realitäten)
  • Virtuelle Realitäten
  • Sensorik und Robotik (IT in der Medizintechnik an der Schnittstelle Mensch – Maschine)
  • e-government
  • privacy, Sicherheit – Sicherheitsmängel, geistiges Eigentum, freie Meinungsäußerung, unbeherrschbare Komplexität (Unmastered Complexity), Datenschutz, Überwachung, Technologiefolgenabschätzung
  • Open Source Software gemäß den unter www.opensource.org/licenses/ gelisteten Lizenzen

Wie immer ist Voraussetzung, dass die Forschungsprojekte zu neuen oder deutlich verbesserten Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen, die wirtschaftlich verwertbar sind.

Die Höhe des Zuschusses hängt von der Unternehmensgröße sowie von der Zuordnung des Forschungsprojekts bzw. einzelner Projektschritte zu den Bereichen Industrielle Forschung oder Experimentelle Entwicklung ab. Außerdem können gemeinschaftlich eingereichte Projekte mit einem höheren Barwert rechnen. Die Bandbreite liegt bei Zuschüssen von 80 % – zB für Kooperative  Industrielle Forschung für ein Kleinunternehmen – und 25% – für die Experimentelle Entwicklung eines Großunternehmens.

Zusätzlich gibt es 10.000 Euro Bonus, wenn die Projektleitung bei einer Frau liegt und die drei besten Projekte erhalten Preisgelder in Höhe von 15.000, 10.000 bzw. 5.000 Euro. Insgesamt stehen für den Call 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Eine wirklich interessante Sache also, bei der mit vielen Projektanträgen zu rechnen ist.

Das Einreichfenster ist übrigens 07.06 – 07.09.2010.

Sind innovative Dienstleistungen förderbar?

Diese Frage lässt sich eindeutig mit JA beantworten. Nicht zuletzt seit Anfang dieser Woche die offizielle Auftaktveranstaltung zur Dienstleistungsoffensive des BMWFJ, abgewickelt von der FFG, stattfand.

Im Grunde handelt es sich bei der Dienstleistungsoffensive um zusätzliches Budget von 9 Mio. Euro, die im Rahmen der Basisprogramme der FFG bis Ende des Jahres sowie beim aktuellen Einreichfenstern der FFG Programmlinien COIN vergeben werden.  Die Bewertungskriterien sind somit von diesen Programmen bestimmt.

F&E- und Innovationsprojekte, die in innovativen Dienstleistungen resultieren, wurden übrigens auch bisher schon gefördert sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene, zB durch FFG, ZIT, departure oder impulse um nur ein paar Förderinstitute zu nennen.

Was sind nun aber innovative Dienstleistungen?

Im IKT-Bereich lässt sich diese Frage sehr gut an einem Beispiel beantworten. Entwickelt ein Unternehmen eine neue Software (wobei es verschiedene technische Herausforderungen geben sollte), so muss die wirtschaftliche Verwertung nicht unbedingt im Verkauf der Software in Form eines Lizenzmodells o.ä. bestehen. Es reicht, sie im Rahmen einer neuen Dienstleistung (zB  spezielle Auswertungen, Content- oder Datenaufbereitung etc. die bisher nicht möglich waren) durch das Unternehmen selbst einzusetzen.

Neuer ZIT Call: „Die Stadt 2020“

Mit seinem aktuellen Call „Die Stadt 2020“ sucht das ZIT Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit innovativen Technologien und Ideen, welche das Potential haben, Wiens Zukunft aktiv mitzugestalten.

Im Zentrum stehen dabei der Ausbau der Lebensqualität, die Sicherung von Ressourcen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.  Wie das ZIT selbst schreibt, werden Vorhaben zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen von Wiener Unternehmen unterstützt, die eine Stadt von morgen gleichsam als Voraussetzung zur Gestaltung, zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Sicherung ihrer Strukturen brauchen.

Die F&E-Projekte können aus folgenden Bereichen stammen:

  • Wohnen, Bauen und Stadtumbau
  • Verkehr und Mobilität
  • Ver- und Entsorgung (z.B. Wasser, Energie, Abfallentsorgung, und -vermeidung
  • Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur (insbesondere Ambient Assisted Living)

IKT gilt als Querschnittstechnologie, entsprechende Projekte werden in allen vier Bereichen akzeptiert.

Voraussetzung ist ein wirtschaftlich verwertbares Projektergebnis, wobei es sich um  neue oder deutlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen handeln muss, welche sich mit Herausforderungen und Probleme einer europäischen Stadt um 2020 befassen.

Die Förderhöhe richtet sich nach der Unternehmensgröße (Großunternehmen: 25%, Mittlere Unternehmen:35%, Kleine Unternehmen 45%). Förderbar sind ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, wobei neben Personalkosten auch Beratungsleistungen anerkannt werden.

Einreichschluss: 17. Juni 2010

Am 15.04.2010 findet von 10.00 bis 12.00 Uhr eine Infoveranstaltung des ZIT statt ( Planungswerkstatt, Friedrich-Schmidt-Platz 9, 1010 Wien).

Sparkling Sience – Forschung macht Schule

Seit heute ist die 3. Ausschreibung des Programms Sparkling Sience offen, das sich die Kooperation  zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen zum Ziel setzt.

Das Programm setzt sich aus zwei Schienen zusammen:

1)      Forschungsprojekte – Wissenschaft ruft Schule

Hier können Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, FHs und Pädagogische Hochschulen Projekte einreichen, sofern darin SchülerInnen und ggf. auch LehrerInnen als direkte Partner mitarbeiten.

2)      Schulforschungsprojekte – Schule ruft Wissenschaft

Schulen können forschungsorienteierte Schulprojekte zur Prämierung einreichen, mit dem sie laufende Forschungsaktivitäten einer Wissenschafterin oder eines Wissenschafters  unterstützen.

Dieser Blog richtet sich primär an Unternehmen. Warum also ein eigener Eintrag für Sparkling Sience?

Unternehmen, die an einem passenden Forschungsprojekt mitwirken, werden in Schiene 1) Forschungsprojekte ebenfalls als Partner anerkannt und können Kosten geltend machen. Einzige Voraussetzung ist, dass Einreichung und Projektleitung bei einer Forschungseinrichtung liegen.

Sehr interessant ist auch die Förderintentsität: max. 170.000 Euro, bei max. 2 Jahren Laufzeit. Es müssen lediglich 10% Eigenmittel bereitgestellt werden.

Ende der Einreichfrist: 06.04.2010, 12 Uhr

Ein spannendes Programm für Schulen, Forschungseinrichtungen UND Unternehmen. Lassen Sie sich inspirieren!

generation innovation

Der Sommer ist noch weit und wahrscheinlich werden nur die wenigsten SchülerInnen die bevorstehenden Semesterferien nutzen, um einen Gedanken an ihren Sommerjob zu verschwenden.

Das Förderprogramm der FFG für die Aufnahme von PraktikantInnen startet aber bereits: generation innovation Praktika vormals „Forschung macht Schule – Innovationsprakika“. Das Programm ist Teil der vom BMVIT ins Leben gerufenen Initiative „generation innovation“.

Ziel des Programms ist es, hochwertige Praktikumsplätze für interessierte SchülerInnen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu schaffen. Forschende Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen dazu angeregt werden, SchülerInnen in Form eines Sommerpraktikums erste Praxiserfahrungen und somit eine Orientierungshilfe für den weiteren Bildungs- und Berufsweg zu ermöglichen. Pro PraktikantIn werden pauschal 1.000 Euro gefördert. Zusätzlich können Praktikantenstellen auf der Praktikantenbörse „generation innovation“ ausgeschrieben werden.Einreichfrist: 30. Juli 2010

Sollten sie hingegen Interesse an einer Initiative haben, die über ein ganzes Schuljahr oder auch länger geht und neben verschiedenen Schulen auch eine Forschungseinrichtung einbindet, bietet die Initiative generation innovation die Möglichkeit Projekte im Rahmen vongeneration innovation Regionen“ zur Förderung einzureichen. Förderungen bis zu 45.000 Euro sind möglich.

Gefördert werden innovative Bildungsaktivitäten für Kinder und Jugendliche rund um ein regionales naturwissenschaftlich-technisches Thema. Die eingereichten Projekte sollen Kindern und Jugendlichen quer durch die gesamte Bildungskette stärkere Anreize für die Auseinandersetzung mit Forschung, Technologie und Innovation im Bereich Naturwissenschaften und Technik bieten. Einreichfrist: 26. Februar 2010

BRIDGE: Die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Sollten sie planen gemeinsam mit einem Forschungsinstitut ein grundlagennahes F&E-Projekt durchzuführen das sie durch eine Förderung teilfinanzieren wollen, stehen sie vor einem Problem: Das Projekt passt wegen seiner Grundlagennähe nicht in Förderschienen für angewandte Forschung, für eine Einreichung beim FWF oder anderen Wissenschaftsfonds ist der angewandte Teil hingegen hinderlich.

Abhilfe kann hier die Förderschiene BRIDGE des FFG schaffen. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, die „Förderlücke“ zwischen reiner Grundlagenforschung und experimenteller Entwicklung zu schließen.

Gefördert werden grundlagennahe Projekte, die von mindestens je einem Forschungs- und einem wirtschaftlichen Partner gemeinsam durchgeführt werden und bereits ein realistisches Verwertungspotential erkennen lassen. Dabei ist BRIDGE offen für alle Forschungsthemen.

Innerhalb von BRIDGE gibt es zwei Schienen, die sich durch die Intensität an Grundlagenforschung sowie der Förderungsintensität unterscheiden. Bei „Brück 1“ liegt ein Großteil (mind. 80%) der Projektkosten bei einem Forschungsinstitut bzw. ForscherInnen. Bei „Brücke 2“ müssen die Kosten für Forschung hingegen nur bei mindestens 30% liegen. Die restlichen Kosten entfallen jeweils auf Sach- und Arbeitsleistungen von Unternehmen. Die Förderquote von „Brücke 1“ liegt bei max. 75% bei „Brücke 2“ max. 60%.

In Kürze wird die 13. Ausschreibung geöffnet. Die Einreichung ist zwischen  01.12.2010 und 24.03.2011 (16 Uhr) möglich.
Die Entscheidungen über Forderzusagen fallen voraussichtlich am 28.06.2011.

Aktuelle Ausschreibung des waff: Innovationsassistenz

Seit heute ist wieder die Einreichung von Anträgen im Rahmen des Programms „Innovationsassistenz“ des waff möglich.

Gefördert werden Personalkosten neuer MitarbeiterInnen, die an einem innovativen Projekt aus dem Bereich

  • Forschung und Entwicklung
  • Organisation oder
  • Kommunikation mitarbeiten.

Förderbar sind ausschließlich Wiener KMUs. Voraussetzung ist außerdem, dass sich durch das Projekt während des Förderzeitraums (max. 18 Monate), eine Notwendigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen ergibt.

Zusätzlich zu den Personalkosten können auch die Kosten für Aus- und Weiterbildung sowie für Beratungsleistungen gefördert werden, jeweils zu max. 50% (Obergrenzen sind zu beachten).

Die Einreichfrist endet mit 15.03.2010.

Art-based Research: 7 PEEK-Projekte bewilligt

Der FWF hat im Auftrag des BMWF heuer erstmals ein Programm mit dem Ziel künstlerische ForscherInnen zu fördern ausgeschrieben. Wie auch auf diesem Blog berichtet, wurde unter dem Titel PEEK (Programms zur Entwicklung und Erschliessung der Kuenste) zur Einreichung von Projekten aus dem Bereich Art-based Research aufgerufen.

Vor Beginn der Ausschreibung rief der FWF potentielle AntragstellerInnen auf, im Rahmen eines Letter of Interest (LOI) die Entwicklung des Förderprogramms mitzugestalten. In rund 200 LOIs wurden zahlreiche Ideen aus der Community gesammelt, die einen wichtigen Input bei der Gestaltung des Förderprogramms in Abstimmung mit dem internationalen PEEK-Fachbeirat darstellten.

Im Rahmen der ersten Ausschreibung standen 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden 57 Anträge, mehrheitlich von Kunstuniversitäten, eingereicht, die von einem internationalen Fachbeirat unter dem Vorsitz von Dame Janet Ritterman begutachtet wurden. Die Empfehlungen des Fachbeirats wurden in der letzten Kuratoriumssitzung des FWF einstimmig beschlossen. Dabei wurde eine Fördersumme von 1,8 Mio. Euro bewilligt – mehr als ursprünglich für den Call bereitgestellt, was auf eine hohe Qualität der Projekte schließen lässt.

Eine Liste der bewilligten Projekte finden Sie hier.

Die nächste Ausschreibung ist im Frühling 2010 geplant. Infos folgen…

!! Neuer ZIT Call: Media Vienna 2010 !!

Mit dem aktuellsten Call ruft das ZIT wieder einmal die Wiener (Multi)Media Szene zur Einreichung von Projektvorschlägen auf. Der Call ist ab sofort bis einschließlich 9. März 2010 offen. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen der Förderlinie Innovation und setzt ihren Schwerpunkt auf die Themen

–          Bewegtbild

–          Mobiles Internet

–          Gaming.

 

Das ZIT nennt folgende Beispiele als passende Projektbereiche: Streaming Media-Technologien, Digital Cinema, (Digitale) Kameratechnik, Mobile TV, Internet TV, Neue Services und Content „made for mobile“, Serious Games, Location based Services, 3D-Film etc.

Einreichen können Wiener KMUs, die Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsinnovationen in den genannten  Schwerpunkten planen. Voraussetzung ist jedenfalls die wirtschaftliche Verwertbarkeit sowie ein schlüssiges Geschäftsmodell.

Die Förderquote liegt bei 35% für kleine Unternehmen, mittlere Unternehmen bekommen 25% Zuschuss zu den eingereichten Projektkosten.  Die besten drei Projekte erhalten zusätzlich Preisgelder in Höhe von Euro 15.000, 10.000 bzw. 5.000. Die Ausschreibung enthält auch einen Frauenförder-Aspekt: Projekte die von einer Frau geleitet werden erhalten einen zusätzlichen Bonus von Euro 10.000.

Insgesamt stehen Euro 1 Mio. für den Call zur Verfügung, die maximale Fördersumme ist mit Euro 250.000 beschränkt.

 

Die Info-Veranstaltung zum Call findet Anfang nächsten Jahres am 14. Januar 2010, 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Media Quarter Marx 2 statt.