FFG: „Intelligente Verkehrssysteme und Services“ braucht das Land…

Derzeit schreibt die FFG das Strategieprogramm IV2Splus – „Intelligente Verkehrssysteme und Services plus“ aus. Das Programm umfasst 3 Schwerpunkte:

A3plus
Hier werden Projekte gefördert, die Schlüsselinnovationen in den Bereichen alternative Antriebe und Treibstoffe zum Gegenstand haben. Die Zielsetzung besteht darin Antriebstechnologien mit deutlich höherer Energieeffinzienz und Fahrzeuge mit deutlich niedrigeren Emissionen hervorzubringen. Das Programm richtet sich an Unternehmen genauso wie an (außer)universitäre Forschungseinrichtungen und FHs, aber auch an Mobilitätsdienstleister, Infrastrukturbetreiber, Cluster, Öffentliche Bedarfsträger usw.

Thematische Schwerpunkte

  • Alternativantriebssysteme für Straßenverkehr, Schienenverkehr, Schifffahrt
  • Fahrzeugelektronik für energieeffiziente Steuerung/Regelung und Systemmanagement
  • Innovative Speicherkonzepte
  • Alternative Treibstoffe
  • Versorgungsinfrastrukturen für alternative Treibstoffe und Energieträger

I2V
Dieser Schwerpunkt basiert auf dem neuen „Weißbuch Verkehr“ der Europäischen Kommission, welches technologische Innovationen zur besseren Nutzung von Netzen und deren sicheren Betrieb durch intelligente Informations- und Kommunikationssysteme fordert.  Gesucht sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben die zu einer Verbesserung der Intermodalität und Interoperabilität von Verkehrssystemen beitragen. Die Schwerpunkte liegen vor allem in der Stadtlogistik sowie der Steigerung der Effizienz des Verkehrs und der damit einhergehend besseren Nutzung vorhandener Ressourcen. Ein weiteres Ziel dieser Ausschreibung ist die Überführung von Ergebnissen aus bereits erfolgreich durchgeführten F&E-Projekten in Test- bzw. Demonstrationsvorhaben und umsetzungs-orientierte Projekte und damit die Schaffung überzeugender österreichischer Referenzanwendungen.

ways2go
ways2go legt ihren Schwerpunkt innerhalb von IV2Splus auf die Mobilität von Personen und unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die der Vorbereitung neuer Komponenten, Anwendungen und Mechanismen zur besseren Erfüllung aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Anforderungen und Bedürfnisse dienen und gleichzeitig wirtschaftspolitische Impulse für innovative österreichische Unternehmen setzen. Ziel ist die Stimulierung von Innovationen im sozio-technischen Umfeld, die benutzergerechte, nachhaltige, sichere, barrierefreie und sozial-gerechte (Alltags)Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen ermöglichen bzw. fördern. Die Zielsetzung der aktuellen Ausschreibung liegt darin, bereits bestehende Akteure und Netzwerke zu erweitern sowie  Erkenntnisse und Innovationspfade in Richtung praxistaugliche Produkte und Dienstleistungen zu überführen.

Thematische Schwerpunkte

  • Die Verkehrsstation der Zukunft
  • Das Verkehrsmittel der Zukunft
  • Mobilitätsservices der Zukunft
  • Wetterinformationen und neue Mobilitätsdienste für Nutzer im Umweltverbund
  • Technologieportfolios zur Etablierung ganzheitlich-integrativer Mobilitätslösungen
  • Begleitstudie

FACTS:

Deadline: 26.01.2012

Volumen: insgesamt stehen 10 Mio. Euro zur Verfügung

IKT und demografischer Wandel: 7. benefit Ausschreibung der FFG

Das Förderprogramm benefit begreift die demografische Alterung als Chance. Die Zielsetzung des Programms ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien zu entwickeln, die zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beitragen. Dadurch soll der Zielgruppe ein möglichst langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden – auch im erweiterten Sinn – gewährleistet werden.
Im Vordergrund stehen innovative und anwendungsnahe Projekte, die in Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Daseinsvorsorgern und möglichst auch End-AnwenderInnen einbeziehen.

Ausgeschriebene Instrumente
•    Kooperative F&E Projekte – Experimentelle Entwicklung
•    Sondierungen – Vorbereitung der experimentellen Entwicklung
•    Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen – Experimentelle Entwicklung
SCHWERPUNKTE DER 7. BENEFIT AUSSCHREIBUNG

SCHWERPUNKT 1: Testregion
Smart Homes für Ältere – Vom Lifestyle-Element bis zum Betreubaren Wohnen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte: Experimentelle Entwicklung
– Sondierung: Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 2:  IKT-gestütztes Aktives und Gesundes Altern

Themencluster 1: Soziale Inklusion
•    Kommunikation
•    Soziale Netzwerkbildung und -aufrechterhaltung
•    Information / Beratung

Themencluster 2: Aktivitäten innerhalb und außerhalb des eigenen Wohnumfeldes
•    Aktivierung im Sinne von Spielen, Bewegungstraining / physical activity…
•    Tourismus
•    Mobilität im (erweiterten) Wohnumfeld

Themencluster 3: Komfort
•    Smart homes
•    Smart textiles

Themencluster 4: Sicherheit und Gesundheit
•    Messen/Monitoren/Alarmieren
•    Management von Risikofaktoren und chronischen Erkrankungen

**Ausgeschriebene Instrumente
– Kooperative Projekte Experimentelle Entwicklung
-Sondierung Vorstudie für ein F&E Projekt der Experimentellen Entwicklung
SCHWERPUNKT 3:
Studien

** Ausgeschriebenes Instrument
– F&E Dienstleistungen
FACTS:
Einreichfrist: 30.01.2012, 12 Uhr

Barwert: Variiert je nach ausgeschriebenem Instrument bzw. Zuordnung der durchgeführten Tätigkeit, nachfolgende Angaben sind Richtwerte
– Kooperative Forschungsprojekte: bis zu 60%
– Sondierung: bis zu 60% (max. 200.000 Euro Förderung)
– F&E Dienstleistung: Finanzierung bis zu 100 % (min. 100.000, max. 2 Mio. Förderung)

Gesamtbudget: 2,9 Mio Euro

FFG schreibt Phase3 von AT:net aus

IKT-Dienste sowie die Kompetenz zur Herstellung digitaler Inhalte und deren Verbreitung über digitale Medien bestimmen einen immer größeren Teil von Wirtschaft und Gesellschaft und sind gleichzeitig ein Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Nation.

Ziel des Förderprogramms AT:net ist es daher, durch die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Dienste und Anwendungen (wie zB neuer Lern- und Kommunikationsweisen) die Bevölkerung, aber auch Verwaltung und Unternehmen, zur aktiven Teilnahme an der Informationsgesellschaft zu ermutigt und den Breitbandausbau durch höhere Nachfrage indirekt anzuregen.

AT:net adressiert in der aktuellen dritten Phase vorrangig Klein- und Mittelbetriebe, die IKT-Lösungen einführen wollen, wobei die Ersteinführungsphase bis zum kommerziellen Vollbetrieb gefördert wird.  Unterstützt werden Anwendungen und Dienste, die für alle BürgerInnen gleichermaßen zugänglich sind und die Breitbandtechnologie voraussetzen. Die regional oder sozial bedingte „digitale Kluft“ soll vermindert und die Lebensqualität des Einzelnen verbessert werden, indem Dienste von öffentlichem Interesse effizienter gestaltet und einfacher zugänglich gemacht werden.

Förderbare Themen

1.    Innovative Zugangstechnologien
2.    e-Government: elektronische Behördendienste
3.    e-Health: elektronische Gesundheitsdienste
4.    e-Inclusion: digitale Integration
5.    e-Learning: elektronisches Lernen
6.    Elektronische Dienste zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
7.    Vertrauen und Sicherheit
8.    Unterstützungsdienste für KMU
9.    Sonstige Themen zur Erhöhung der Nutzung von Breitband-anwendungen

Facts:

Calls: ab 17.10.2011 sowie im Herbst 2012

Quote: 25%

Förderhöhe: max. 200.000 Euro

Bis zu einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro gilt ein vereinfachtes Bewertungsverfahren.

FFG: Neue Ausschreibung für IKT Förderprogramme

Die FFG hat verschiedene IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Programme bei denen in Kürze neue Ausschreibungsrunden starten werden.  Aus diesem Anlass wird am 18. Oktober 2011 von 9.30 – 16.30 Uhr ein Informationstag veranstaltet.

Anmeldung unter http://www.ffg.at/anmeldungen/ikt_2011/

Es geht um folgende 3 Förderprogramme:

  • austrian electronic network AT:net (gefördert wird die Markteinführung von IKT Anwendungen im öffentlichen Interesse)
  • benefit (gefördert werden technologische F&E  Projekte – vor allem IKT – für Produkte und Dienstleistungen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen)
  • FIT-IT (gefördert werden kooperative Forschungsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die grundlegende technologische Durchbrüche ermöglichen)

Die Ausschreibungen starten zwischen 17. Oktober 2010 und 30. Jänner 2011.

Hier der Link zur Einladung inkl Veranstaltungsprogramm.

Departure: Förderung der Wiener Creative Industries II

Im letzten Blogbeitrag wurden die Programme parture experts und departure pioneer vorgestellt. Beide sind als Unterstützung bei Aktivitäten zum Aufbau oder Wachstum eines Unternehmens zu verstehen.

Departure fördert jedoch auch die konkrete Umsetzung von ganzen Projekten. Dazu gibt es die Förderschienen deparute classic und departure focus.

Bei departure classic werden innovative Projekte mit einer künstlerisch-kreativen Ausrichtung gefördert, wobei die wirtschaftliche Verwertbarkeit klar erkennbar sein muss. Neben der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen können auch erste Kosten für Vermarktung und Verwertung des Projekts angesetzt werden. Die thematische Bandbreite der geförderten Projekte ist sehr breit und umfasst zB Multimedia, Design, Mode, Medien, Architektur, Games usw.

Die Bewertung der eingereichten Förderanträge erfolgt durch eine international besetzte Jury. Die Anzahl der geförderten Projekte hängt neben ihrer Qualität auch immer vom verfügbaren Budget ab. Beim letzten Fördercall im Frühling 2011 wurden 4 von 48 Projekten gefördert.

Max. Förderhöhe: 200.000 Euro
Max. Förderquote: 50/53* Prozent
Max. Laufzeit: 3 Jahre

Ausschreibung als Call. Nach Abschluss eines Calls schließt der nächste jedoch nahtlos an.

Departure focus funktioniert ganz ähnlich wie departure classic. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass departure focus immer unter wechselnden thematischen Schwerpunkten ausgeschrieben wird. So gab es in der Vergangenheit beispielsweise Calls zu den Themen Architektur, Design, dSign Up!, Lifestyle Advertising, Kunst, Musik, music to sell oder re:Design. Ein White Paper im Download Bereich gibt üblicherweise Auskunft über die Hintergründe und die Zielsetzungen des jeweiligen Call-Themas. Also unbedingt lesen!

Max. Förderhöhe: 200.000 Euro
Max. Förderquote: 57/60* Prozent
Max. Laufzeit: 3 Jahre

Derzeit ist noch bis 03.10.2011 der Call „focus: Musik – Neue Töne der Musikwirtschaft“  ausgeschrieben.

* Für beide Programme gilt ein Frauenbonus: Die Förderquote steigt um 3 Prozent, wenn Frauen in einer Führungsposition am Projekt mitwirken und/oder die Projektleitung innehaben und im Rahmen dessen am Konzept und der Umsetzung maßgeblich beteiligt sind.

Departure: Förderung der Wiener Creative Industries I

Nachdem ich in der letzten Zeit vermehrt Anfragen zu departure bekommen habe, wird dieser Förderer der Kreativen Wiens hier nun näher vorgestellt.

Departure (ein Unternehmen der Wirtschaftsagentur Wien und Teil des Wirtschaftsresorts der Stadt Wien)  ist die Kreativagentur der Stadt Wien und versteht sich als Förder- und Servicestelle der Creative Industries. Neben den Förderprogrammen werden verschiedenste Netzwerkaktivitäten und Initiativen zur Unterstützung der Wiener Creative Industries, wie etwas im Rahmen der Vienna Design Week, der Vienna Art Week, des sound:frame-Festival oder des festivals for fashion & photography etc. angeboten.

Die Förderprogramme richten sich an Kreative, die sich gleichzeitig als AkteurInnen des Wirtschaftslebens verstehen. Unabdingbare Voraussetzung um eine Projektförderung zu erhalten, ist daher nicht nur ein innovatives, künstlerisch/kreatives Konzept sondern immer auch ein funktionierendes Business Modell. Departure fördert auch Marketing- und Vertriebskosten, wobei hier vor allem ein Konzept mit internationaler Ausrichtung von Vorteil ist.

Insgesamt bietet departure vier Förderprogramme. Jene zwei Programme, die sich der  Entwicklung einer Geschäftsidee bzw. dem Wachstum eines Unternehmens widmen und vergleichsweise kleinere Volumina umfassen, werden nachfolgend vorgestellt. Die beiden großen Brüder fördern gezielt ganze Projekte und werden im nächsten Blogbeitrag erläutert.

Departure pioneer ist ein Programm für GründerInnen und Jungunternehmer (Gründung vor max. 12 Monaten). Gefördert werden neben Beratungskosten für die Konkretisierung und Ausarbeitung der Geschäftsidee (wie zB Rechts- und Steuerberatung, Beratung im Marketing- und PR-Bereich etc.) beispielsweise auch Sachkosten und Personalkosten zur Entwicklung von Prototypen, Musterkollektionen und ersten Pilotprojekten sowie Marketing- und Vertriebsausgaben.

Max. Förderhöhe: 25.000 Euro
Max. Förderquote: 70 Prozent!
Max. Laufzeit: 2 Jahre

Departure experts fördert Wiener Unternehmen der Creative Industries, die sich in der Wachstumsphase befinden. Förderbar sind Initiativen, die dem Einreicher einen klaren Wettbewerbsvorteil bieten. Gefördert werden vor allem Beratungsleistungen, die diese Initiativen unterstützen. Dabei soll auf Spezialisten aus dem departure Experten-Pool zurückgegriffen werden. Konkret geht es um Unterstützung wie zB bei der Erstellung eines Businessplans, Organisation und Management, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Branding, Kommunikationsdesign, Vertrieb, Rechts- und Steuerberatung, Finanzierung- und Liquiditätsberatung, Kooperationsstrategien etc.
Max. 30% der Projektkosten dürfen für erste Schritte zur Umsetzung der Beratungsempfehlungen aufgewendet werden.

Max. Förderhöhe: 20.000 Euro
Max. Förderquote: 50%
Max. Laufzeit: 1 Jahr

Für beide Programme gilt: Sofern Frauen an der Umsetzung maßgeblich bzw. leitend beteiligt sind, erhöht sich die maximale Quote um 3 Prozent.

Wirtschaftsminister schnürt „Fitnesspaket für innovative Unternehmen“

Das Österreichische Wirtschaftsministerium hat ein „Fitnesspaket für innovative Unternehmen“ geschnürt und darin neue Förderaktionen mit etablierten Programmen für KMU  kombiniert. Das Fitnesspaket richtet sich das vor allem an Gründer bzw. Personen, die einen Betrieb übernehmen sowie an innovative exportorientierte KMU.

Es umfasst folgende Förderangebote:

–          Innovationsscheck: bis zu 5.000 Euro für Beratung durch berechtigte Forschungseinrichtungen

–          Innovationsscheck.plus: bis zu 10.000 Euro für Beratungsleistungen durch berechtigte Forschungseinrichtungen, 20% Eigenanteil durch das beantragende Unternehmen

–          Gründungs-Technologie-Scheck: 1.000 Euro für  Innovations- und technologiebasierte Beratungskosten (z.B. von Patentanwälten/-innen) und spezifi sche Kosten der Marken- und Patentanmeldungen

–          Gründungs-Investitions-Scheck: 1.000 Euro Zuschuss für betriebliche Investitionen (in Höhe von mind. 5.000 und max. 15.000 Euro)

–          Exportscheck im Rahmen von go-international: Höhe zw. 5.000 und 15.000 Euro.

–          Therische Gebäudesanierung: Wärmeschutz und Energieeffizienzmaßnahmen werden gefördert
Der erweiterte Innovationsscheck ist sicher interessant! Nähere Informationen hat die abwickelnde Stelle FFG.

Die beiden Gründungsschecks werden von der aws abgewickelt und sind mit verschiedensten Bedingungen verknüpft – daher bitte alles ganz genau lesen und vor allem vor der Gründung beantragen!

5. Ausschreibung „Neue Energien 2020“

Im Rahmen seiner Programmlinie Forschung ruft der Klima- und Energiefonds der Österreichischen Bundesregierung derzeit zum fünften Mal zur Einreichung von F&E Projekten auf.
Thematisch können sich die Projekte auf die gesamte Energiekette (von der Energieumwandlung über –transport bis hin zur –verwendung) beziehen sowie Vorhaben im Bereich Bildung/Bewusstseinsbildung umfassen. Primär werden Projekte der angewandten Forschung gefördert.

Ausgeschriebene Themenfelder:
• Smart Energy F&E
• Energieeffizienz
• Erneuerbare Energieträger
• Entscheidungsgrundlagen für die Österreichische Technologie-, Klima- und Energiepolitik
• Ausbildung – Bildung – Bewusstseinsbildung, Technologietransfer
• Neue Energien 2020 – Leitprojekte
• „Pionierforschung“ entsprechend den Zielsetzungen des Programms „Neue Energie 2020“

Mögliche Projektarten:
• Sondierung
• Einzelprojekt Industrielle Forschung
• Kooperatives F&E- Projekt
• Leitprojekt
• F&E Dienstleistung

Abgewickelt wird die gesamte Ausschreibung durch die FFG.

FACTS:

Einreichfirst: 21.09.2011

Förderbedingungen und -konditionen: Abhängig von Projektart und Themenfeld. Genaue Informationen sind den Leitfaden der Ausschreibung zu entnehmen.

Förderbudget: Für die gesamte Ausschreibung rund 30 Mio. Euro

Förderprogramm für Kreative: Impulse XL

Die Förderschiene Impulse ist Teil der Initiative evolve des bmwfj (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend) und versteht sich als das erste Förderprogramm für die Kreativwirtschaft auf Bundesebene. Das Programm ImpulseXS wurde bereits auf diesem Blog vorgestellt. Dieser Beitrag widmet sich dem „großen Bruder“ Impulse XL.

ImpulseXL bietet die Möglichkeit Projekte mit kreativwirtschaftlichem Hintergrund zu fördern, dh die Innovationsleistung muss durch den kreativwirtschaftlichen Beitrag definiert sein. Gegenstand der Förderung kann ein innovatives Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung sein. Förderbar sind Aktivitäten der experimentellen Entwicklung, ggf auch erste Anwendungen und Marktüberleitung. Voraussetzung ist jedenfalls, dass die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens dargestellt werden kann.

Eingereicht wird in folgenden zwei Kategorien:

Design
Design, Mode, Grafik, Architektur, Kunstmarkt

Innovative Medien
Mulitmedia/Spiele, Musikwirtschaft/-verwertung, Audiovision und Film/Filmverwertung, Medien- und Verlagswesen.

FACTS:

Einreichfrist:
Es gibt zwei Call pro Jahr. Aktuell: Einreichung noch bis 01.09.2011, 17 Uhr

Zuschuss:
Max. 50% der Projektkosten, mit 200.000 Euro pro Projekt begrenzt
(bei gemeinschaftlichen Einreichungen 200.000 Euro pro Partner)

Laufzeit:
Max. Projektlaufzeit von 3 Jahren

Einreicher:
Österreichische KMUs

Bewertung:
Durch eine international besetzte Jury

waff Innovationsassistenz

Der waff fördert weiterhin Wiener Unternehmen, die für ein innovatives Vorhaben einen oder auch mehrere neue MitarbeiterInnen aufnehmen. Alle Details finden Sie hier.

Das nächste Einreichfenster naht: 07.06. – 11.08.2011

MitarbeiterInnen, für die eine Förderung in Anspruch genommen werden soll, dürfen erst nach Abgabe des Förderantrags angestellt werden.

ZIT Call: From Sience to Products 2011

Diesen Call widmet das ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) der Überleitung von Forschungsergebnissen in wirtschaftlich verwertbare Innovationen. Konkret können F&E Projekte unterstützt werden, die unmittelbar auf Forschungsergebnissen aufbauen und diese erstmals in Form von Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsinnovationen einer wirtschaftlichen Verwertung zuführen. In vielen Fällen wird daher eine gemeinsame Einreichung eines Unternehmens mit einem Forschungs- oder Bildungsinstitut von Vorteil sein. Zwingend vorgeschrieben ist dies jedoch nicht.

Wie immer bei Calls des ZIT können nur Wiener Unternehmen oder GründerInnen einreichen. Für (wissenschaftliche) PartnerInnen im Projekt gilt diese Einschränkung nicht.

Der Call ist offen für alle Themen und es stehen insgesamt 2 Mio. Euro an Fördergeldern zur Verfügung.
Die Bewertung der Projekte erfolgt Ende November durch eine internationale Experten-Jury unter dem Vorsitz von Prof. Franz G. Rammerstorfer (TU Wien).

 

Facts:

Einreichfrist: 01.06. – 06.09.2011

Barwert: in Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Art der durchgeführten Arbeiten, wobei gilt: Je kleiner das Unternehmen und je grundlagennäher die Forschung, umso höher der Barwert.  So kann zB ein Kleines Unternehmen, das Industrielle Forschungsarbeiten durchführt, eine Quote von 70% erzielen. Zusätzlich gilt: Kooperationsprojekte können mit einem Aufschlag von 15% rechnen.

Fördersumme und Preisgelder: Neben der Projektförderung, die bis zu max. 500.000 Euro betragen kann, werden auch Preisgelder (in Höhe von 15.000 – 5.000 Euro) für die drei besten Projekte vergeben. Zusätzlich gibt es einen Bonus von 10.000 Euro, wenn die wissenschaftliche Leitung bei einer Frau liegt.

Haus der Zukunft PLUS

„Haus der Zukunft Plus“ ist ein F&E Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wurde aufbauend auf den Erfahrungen des Vorgängerprogramms „Haus der Zukunft“ entwickelt und berücksichtigt die Ergebnisse des Strategieprozesses „ENERGIE 2050“.
„Haus der Zukunft Plus“ zielt darauf ab, Projekte zu fördern, welche die Voraussetzung für die Herstellung von Gebäuden schaffen, die unterm Strich nicht Energie verbrauchen, sondern sogar erzeugen.

Unterstützt werden grundlegende Forschungsprojekte, kooperative Vorhaben zur Technologieentwicklung sowie die industrielle Umsetzung energierelevanter Innovationen für Gebäude. Weiter kann auch die Markteinführung oder –verbreitung derartiger Entwicklungen unterstütz werden.

Folgende Anliegen werden im Programm vorrangig verfolgt:

  • Schaffung der technologischen Basis für das Gebäude der Zukunft, insbesondere das Plus-Energie-Haus. Das Programm setzt einen weiteren Schwerpunkt auf Büro- und Betriebsgebäude sowie auf Gebäudemodernisierung;
  • Überleitung innovativer Technologien und Produkte zur Serien- bzw. industriellen Fertigung;
  • Initiierung von Demonstrationsprojekten (Gebäude, Siedlungen, Netze …), um die Sichtbarkeit von neuen Technologien und Konzepten zu gewährleisten;
  • Unterstützung der internationalen Vernetzung der österreichischen KompetenzträgerInnen, Verstärkung des internationalen Know-how-Transfers sowie Aufbau von Humanressourcen und Integration vorhandenen Wissens in entsprechende Ausbildungsangebote.

Auf internationalem Niveau kooperiert „Haus der Zukunft PLUS“ mit dem europäischen Forschungsnetzwerk Eracobiuld. Dadurch erhalten heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, sich im Rahmen von Kooperationsprojekten (mit PartnerInnen aus anderen europäischen Ländern) an internationalen Ausschreibungen zu beteiligen.

Der Schwerpunkt des aktuellen Calls liegt im Bereich „Sustainable Renovation“:

  • Sanierungsprozesse
  • Technologie- und Komponentenentwicklung
  • Sanierungskonzepte für Siedlungsverbände

 

Facts:

3. Ausschreibung “Haus der Zukunft Plus“: im zweiten Quartal 2011

Eracobuild: 2. Ausschreibung – Sustainable Renovation: Deadline 31.05.2011, 14 Uhr CET

Neuausrichtung des FFG Programms „Headquarter Strategy“

Mit der Förderschiene „Headquarter Strategy“ versuchen BMVIT und FFG Österreich als Standort für den Sitz international tätiger Unternehmen attraktiver zu machen.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei denen Forschungs- und Entwicklungsbereiche mit eigenständiger Verantwortung in Österreich neu aufgebaut oder nachhaltig und substantiell erweitert werden. Die Programmlinie richtet sich an international agierende Unternehmen, die in Österreich wirtschaftlich tätig sind, wenn sie

  • ihre F&E-Zentralen in Österreich ansiedeln oder wesentlich erweitern
  • sich in ihren F&E Aktivitäten neuen Forschungsthemen zuwenden und in diesem Zusammenhang ihre Forschungskompetenz und ihr Forschungsvolumen ausweiten
  • durch ihre F&E Aktivitäten in einem zukunftsträchtigen Themenfeld einen wesentlichen Innovations- und Technologiesprung erwarten können.

Voraussetzung ist, der Aufbau neuer oder der substantieller Ausbau bestehender Forschungs- und Entwicklungsbereiche mit eigenständiger F&E–Verantwortung sowie die nachhaltige Anbindung an nationale Forschung und Forschungskooperationen.

Derzeit erfolgt eine Neuausrichtung der Förderschiene. Informationen folgen!

 

FACTS

Laufzeit: mehrjährig

Barwert: in Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Qualität des Projekts bis zu 50% Zuschuss

Einreichung: laufend möglich (derzeit allerdings nur Folgeanträge)

3. PEEK Ausschreibung: Förderung künstlerischer Forschung

Bereits zum dritten Mal schreibt der FWF das Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) aus. Es handelt sich dabei um eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF).

Eingereicht werden können innovative art-based Research Projekte, mit künstlerisch-wissenschaftlichem Anspruch auf internationalem Niveau wobei die künstlerische Praxis eine zentrale Rolle spielt. Einreichen kann jede in Österreich künstlerisch-wissenschaftlich tätige Person mit entsprechenden Qualifikationen. Voraussetzung ist u.A.der Nachweis der nötigen Infrastruktur zur Umsetzung des Projekts, zB durch die Anbindung an eine universitäre oder außeruniversitäre Organisation. Infrastruktur bzw. notwendige Grundausstattung können über das Programm nicht finanziert werden.

Auch diese Ausschreibung ist thematisch und methodisch völlig offen und beschränkt sich nicht auf bestimmte Fachbereiche der künstlerischen Forschung. Neben der formlosen Darstellung der Projektidee in schriftlicher Form, sind wieder audiovisuelle Materialen zur Beschreibung der Idee zulässig. Die Bewertung der Ideen übernimmt eine internationale  Fachjury.

Im Vergleich zu den vergangenen Ausschreibungen, ist durch eine Anpassung der Richtlinien die Möglichkeit einer stärkeren Internationalisierung der Projektideen möglich. Projektrelevante Auslandsaufenthalte sowie die Einladung von Projektmitgliedern aus dem Ausland können nun auch für längere Zeiträume durch PEEK finanziert werden.

Facts:

Einreichfrist: 25.05.2011
Projektlaufzeit: max. 36 Monate
Sprache des Antrags:
Englisch

KMU-Paket: Neue Leistungen der FFG

Durch die Bündelung von vier aufeinander abgestimmten Förderangeboten, wollen BMVIT und FFG den Einstieg von KMU in F&E und Innovationsprojekte weiter erleichtern. Gleichzeitig soll die Qualität entsprechender Projekte gesteigert werden. Ziel ist es, gerade in der Anfangsphase noch mehr Unterstützung zu bieten.

Das KMU-Paket umfasst folgende vier Förderangebote:

–        Innovationsscheck
–        Feasibility Studies
–        Projektstart
–        Forschungscoach für Kleine Unternehmen

Die bereits bestehenden Programme Innovationsscheck und Feasibility Studies stellen die ersten beiden Säulen des KMU-Pakets dar. Beide Programme erfreuen sich bereits größer Beliebtheit. Von Seiten des Infrastrukturministerium und des Wirtschaftsministeriums wird dem durch großzügige Budgetierung Rechnung getragen. So stehen alleine für 2011 5 Mio. Euro für den Innovationsscheck zur Verfügung. Außerdem wurde die Förderobergrenze für Feasibility Studies auf 30.000 Euro angehoben.

Neu ins Leben gerufen wurde die dritte Säule „Projektstart“, welche die Vorbereitung konkreter Forschungsprojekte im Basisprogramm unterstützt. Einmal pro Jahr können bis zu 6.000 Euro zur Förderung eingereicht werden (Förderquote: max. 50%). Anerkannt werden neben Personalkosten auch Drittleistungen sowie Reisekosten. Ziel ist es, die Vorbereitung der Forschungsprojekte zu Verbessern und mögliche Risiken besser und frühzeitig zu erkennen. Damit dürfte wohl auch die Qualität der Anträge steigen, was jedoch noch keine Garantie für eine positive Förderentscheidung darstellt – wie die FFG betont.

Der vierte Eckpfeiler „Forschungscoach“ ermöglicht es Kleinen Unternehmen, im Rahmen einer Förderung aus den Basisprogrammen externe Projektmanagementkosten fördern zu lassen. Damit soll das Management in Kleinen Unternehmen entlastet werden. Max. werden 6.000 Euro gefördert.

Das KMU-Paket stellt ein durchaus rundes Angebot dar, das die Chance auf eine Förderung für KMUs erhöhen dürfte. Gerade auch deshalb, weil KMU bei der Beantragung von Fördermitteln immer im Wettbewerb mit Großen Unternehmen stehen, welche  meist mehr Erfahrung mit Förderungen haben und deutlich höhere Budgets für die Erstellung der Anträge aufbringen.