FFG: Branchenunabhängige Förderung für Entwicklungsprojekte

Einreichung laufend möglich.

Das größte und wichtigste Förderinstrument der FFG stellt die Einzelprojektförderung im Rahmen des Basisprogramms dar. Hier können völlig themen- und branchenunabhängig Anträge für innovative Projekte im Bereich der Experimentellen Entwicklung eingebracht werden. Weiterlesen „FFG: Branchenunabhängige Förderung für Entwicklungsprojekte“

ZIT fördert Konkretisierung von Forschungskooperationen bei KMU

Gerade für KMU macht ein kooperatives Forschungsprojekt oft deutlich mehr Sinn, als F&E Projekte, die ausschließlich auf die „eigenen vier Wände“ beschränkt sind. In der Regel profitieren alle Beteiligten vom  Wissenstransfer, der eine Kooperation mit sich bringt und die Qualität der F&E steigt durch zusätzliche Spezialkompetenzen der Forschungspartner. Ein wesentlicher Hemmschuh ist jedoch die sorgfältige Vorbereitung einer derartigen Forschungskooperation.

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FFG Markt.Bonus für KMU und Start-Ups

Im Auftrag des bmvit unterstützt die FFG nunmehr Kleine- und Mittlere Unternehmen sowie Start-Ups bei der Erschließung neuer Märkte, Branchen oder Zielgruppen. Der Markt-Bonus wird im Rahmen des Basisprogramms vergeben und kann bis zu 10.000 Euro (bzw. bis zum max. möglichen Barwert) betragen – wobei es sich ausschließlich um einen Zuschuss handelt. Weiterlesen „FFG Markt.Bonus für KMU und Start-Ups“

Check your market

Fundierte Kenntnisse über aktuelle Entwicklungen und Chancen sind eine wesentliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Unternehmen.
Märkte verändern sich – gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Um es KMU und GründerInnen zu erleichtern trotzdem aktuellste Entwicklungen zu erkennen,  unterstützt  die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) im Rahmen des Programms aws tecnet bei Markt- und Technologierecherchen. Weiterlesen „Check your market“

Go-international: Exportscheck für Technologiefirmen

Go-international ist eine Initiative des bmwfj und der wko um heimische Unternehmen bei ihren Exportaktivitäten zu unterstützen. Mit dem Exportscheck für Technologieunternehmen werden Firmen mit innovativen Produkten ermutigt in neue Märkte einzutreten, in dem sie von einem Teil der Markteintrittskosten entlastet werden. Weiterlesen „Go-international: Exportscheck für Technologiefirmen“

Waff fördert Personalentwicklung

Der Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) unterstützt Wiener Unternehmen bei der Personalentwicklung. Folgende 3 Schienen werden angeboten

1) „Soft Skills“:

Anerkannt werden Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Kommunikationsfähigkeit, Verkaufstechnik, Lernfähigkeit und Teamfähigkeit.

2) Qualifikation für MitarbeiterInnen in der Sachgüterproduktion und im Bereich produktionsnaher Dienstleistungen:
Gefördert werden Aus- und Weiterbildungskosten bei externen Schulungsträgern für die berufliche Qualifizierungen von MitarbeiterInnen eines Unternehmens der Sachgüterproduktion oder eines Dienstleistungsunternehmens im produktionsnahen Bereich.

3) Interkulturelle Kompetenz:
Anerkannt werden Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Kommunikationsfähigkeit (inkl. Sprachkurse!), Handlungs- und Konfliktlösungsfähigkeit im Umgang mit Menschen anderer Kulturkreise.

Facts:

–    Einreichung: laufend (Abgabefrist jeweils zu Quartalsende)

–       Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen müssen im Förderzeitraum (max. 18 Mon.) beginnen und enden

–       Förderungquote 50%, Förderhöhe 5.000 – 20.000 Euro pro Unternehmen

–       Einreichung vor Beginn von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen


15. BRIDGE Ausschreibung: Brückenprogramm zwischen Grundlagenforschung und Unternehmen

Bridge soll die Vertiefung von Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erleichtern und vor allem für KMU den  Zugang zu wissenschaftlicher Forschung verbessern.

Gefördert werden Projekte mit überwiegender Grundlagenforschungsnähe, die bereits ein realistisches Verwertungspotenzial erkennen lassen. Bedingung ist, dass ein oder mehrere Unternehmen bereit sind, das Projekt mitzufinanzieren sowie begleitend am Projekt teilnehmen. Die Programmlinie Bridge wendet sich somit an heimische  WissenschafterInnen sowie Unternehmen ohne Einschränkung hinsichtlich Fachdisziplinen oder Branche. Mindestens 80% der Projektkosten müssen dem Forschungsinstitut oder dem/der ForscherIn zurechenbar sein. Die Unternehmen als mögliche UmsetzerInnen der Ergebnisse beteiligen sich finanziell und durch Bereitstellung von Sach- und Arbeitsleistungen (maximal 20 %) am Vorhaben.

Hinweis: Eine Förderung zu Brücke 2 wird seit der 13. Ausschreibung nicht mehr angeboten.

Facts:

Einreichfrist: 22.03.2012, 16 Uhr

Maximale Förderungshöhe: 75 %

Projektdauer: max. 36 Monate

Vergabesitzung: 27. Juni 2012

Forschung in Wien

Am vergangenen Wochenende fand im Prater das 3. „Wiener Forschungsfest“ statt. Trotz der bevorstehenden Wahlen in Wien stand jedoch tatsächlich die Forschung im Mittelpunkt und nicht der Wahlkampf. Initiatorin des Forschungsfests ist Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Durchgeführt wurde es vom ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie). Vertreten waren daher vor allem vom ZIT geförderte und/oder der Stadt Wien nahe stehende Forschungseinrichtungen und  -projekte.

Anlässlich des Forschungsfests ein paar Fakten über Forschung in Wien:

In Wien werden jährlich rund 2 Mrd. Euro für Forschung ausgegeben, das sind 43% der F&E Ausgaben Österreichs. Die meisten forschenden Unternehmen sind KMUs.

Die Stadt Wien unterstützt sehr bewusst gewisse Forschungsschwerpunkte und konnte dadurch in den vergangenen Jahren auch dazu beitragen besonders gute Forschungsleistungen hervorzubringen. Diese Schwerpunkte sind:

  • Life Sience
  • Creative Industries
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Verkehr und Logistik.

So konnte sich Wien beispielsweise im Bereich Life Sience in den letzten 10 Jahren als wichtiger Standort etablieren. 250 Biotech- und Pharmabetriebe sowie 300 Medizintechnik Unternehmen sind in Wien angesiedelt. Sie beschäftigen 28.000 Personen, 11.000 davon in der Forschung.

Auch der Creative Industries Bereich nimmt eine beeindruckende Entwicklung. 15,5% aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Wien sind im Kunst-, Kultur- und Kreativebereich angesiedelt. Österreichweit liegt dieser Anteil lediglich bei 8,6%.

Forschungsförderung macht also wirklich Sinn. Natürlich ist das ZIT nicht die einzige Förderagentur, die Forschung in Wien finanziert. Aber das ZIT hat mit Sicherheit das breiteste Angebot um Unternehmen in ihren F&E Initiativen zu unterstützen, und zwar weit über die reine Forschungsförderung hinaus. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungen wie die Technologieberatung zur gezielten Vermittlung passender wissenschaftlicher PartnerInnen, die Entwicklung von Immobilienprojekten zur gezielten Unterstützung von Forschungsfeldern, Aktionen zur Sichtbarmachung von Wiener Forschungsleistungen, Initiativen zur Förderung des Forschungsnachwuchses  sowie von Frauen in der Forschung uvm.

Somit an dieser Stelle einmal ein großes Lob an das ZIT. Die Service Orientierung ist toll, bringt was und ist auch in der Abwicklung der Förderprojekte zu spüren.

FFG: Collective Research – gemeinsames forschen innerhalb einer Branche

Mit dem Förderprogramm „Collective Research“ unterstützt die FFG vorwettbewerbliche Forschung.  Die Forschungsergebnisse müssen einer größeren Gruppe von Unternehmen bzw. einer gesamten Branche zur Verfügung gestellt werden.  Daher handelt es sich um F&E Projekte, welche nicht unmittelbar zu wirtschaftlich verwertbaren Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklungen führen. Es geht vielmehr darum, die Grundlage für zukünftige Normen bzw. Richtlinien zu schaffen oder technische Branchenprobleme zu lösen.

Einreichen können ein derartiges Branchenforschungsprojekt Interessensvertretungen (zB Fachverbände) oder Forschungsinstitute.  (Hinweis: Universitäten und Fachhochschulen können nur als Subauftragnehmer von Interessensvertretungen teilnehmen.) Auch Konsortien können einreichen. Diese müssen aus mindestens einem Forschungsinstitut sowie einer Interessensvertretung oder mindestens drei Unternehmen bestehen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 60 Prozent. Die Restfinanzierung erfolgt durch die Einreicher bzw. die Konsortialpartner, wobei mindestens 20 Prozent als Barleistung und maximal 20 Prozent als bewertbare Sachleistungen  aufgebracht werden müssen.

Eine Einreichung ist laufend im Rahmen des Basisprogramms der FFG möglich.

BRIDGE – noch bis 25.03.09 offen

BRIDGE – 9. Ausschreibung

Bei diesem von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – nationale Förderstelle für anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung) in Österreich durchgeführten Förderprogramm können Projekte mit hohem Grundlagenforschungsanteil eingereicht werden, an denen mindesten je ein Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind.

BRIDGE fokussiert auf Projekte, die für das Basisprogramm der FFG zu sehr in den Bereich der Grundlagenforschung gehen für den FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung – ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung) aber zu schon zu anwendungsorientiert sind. Es gibt keine Einschränkung auf bestimmte Forschungsthemen.

Liegen 80% oder mehr der Projektkosten bei einem oder mehreren Forschungseinrichtungen/Forschern, beträgt die Förderhöhe 75%. Liegt der Anteil hingegen zwischen 30 und 75%, werden immerhin immer noch 60% der Projektkosten finanziert.